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„Fakenews schädigen Vertrauen der Gesellschaft“

Chief of Staff“ der US-Army Europe Brigadegeneral Markus T. Laubenthal beim Brücke-Empfang

„Chief of Staff“ der US-Army Europe in Wiesbaden , Markus T. Laubenthal (3.von rechts) mit Brücke-Präsident Roger Schmidt (rechts) und Vizepräsident Günther Schmadel (links) sowie Ehrengäste beim Brücke-Neujahrsempfang 2017

GIESSEN – WETZLAR – MITTELHESSEN (rg) – Es ist lange her, dass hochrangiger militärischer Besuch in Gießen begrüßt werden konnte. Bis zum Abzug der letzten US-GIs im Jahr 2007 beherrschten deutsche und amerikanische Soldaten über viele Jahrzehnte das Straßenbild als Garnisonsstadt. Die Zeiten änderten sich und ändern sich erneut. Mit Brigadegeneral Markus T. Laubenthal war am Mittwochabend mit dem „Chief of Staff“ aus dem Hauptquartier der US-Army Europe in der Wiesbaden einer der führenden deutschen Generäle auf Einladung des Deutsch-Amerikanischen Klubs DIE BRÜCKE Gießen-Wetzlar zu Gast. Laubenthal war der erste deutsche „Chief of Staff“ in den amerikanischen Streitkräften überhaupt an der Seite von US-Generals Ben Hodges. Beim Brücke-Neujahrsempfang im bis auf den letzten Platz gefüllten großen Saal des Hotels Köhler nutzte er seine Rede um die aktuelle sicherheitspolitische Situation in Europa zu beleuchten und für die wichtige Zusammenarbeit innerhalb des nordatlantischen Verteidigungsbündnis zu werben. Das über all dem die Unsicherheiten über den politischen Weg der neuen US-Administration schwebten, war allenthalben auch bei der Begrüßungsrede von Brücke-Präsident Roger Schmidt zu greifen. Alleine der Name des neu gewählten US-Präsidenten fiel kein einziges mal.

 

Prominente Gäste waren zudem zum Brücke-Empfang gekommen, den darunter waren neben dem höchsten Repräsentanten des Hessischen Parlaments, Landtagspräsident Norbert Kartmann und dessen Parteifreund Hans-Jürgen Irmer zudem der Stadtverordnetenvorsteher Egon Fritz und Stadträtin Monika Graulich aus Gießen und aus Wetzlar, Stadtrat Manfred Viand, gekommen. Musikalisch hatten der gemischte Chor Modern Voices unter Leitung von Andreas Stein vom Gesangverein Germania Watzenborn-Steinberg mit eine Potpourri amerikanischer Evergreens die Gäste zu Beginn eingestimmt. Schmidt warnte in seiner Rede vor falschen Propheten und vermeintlichen Heilsbringern, die zur Zeit Konjunktur haben. Zukunft habe Deutschland in der Gemeinschaft der Europäer, damit Freiheit, Frieden und Wohlstand erhalten bleibe. Höhen und Tiefen in den transatlantischen Beziehungen, habe es schon immer gegeben. Die deutschen und amerikanischen Interessen blieben in den großen Zusammenhängen der Geschichte bestehen. Der Brücke-Klub wird weiter klaren Kurs für die transatlantische und Völker verbindende Verständigung in Respekt zum Wohle aller Menschen halten, versprach Schmidt.

Fakenews – gefälschte Nachtrichten“, gerade in sozialen Medien und dabei oft aus russischen Quellen, schädigten das Vertrauen innerhalb unserer westlichen Gesellschaften, warnte Brigadegeneral Markus T. Laubenthal. Die 28.000 in Deutschland stationierten US-Soldaten von ehemals 300.000 leisten aktuell einen umso wichtigeren Beitrag gemeinsam mit der Bundeswehr und den anderen NATO-Verbündeten zur Sicherheit in Europa. Die Propaganda und Desinformation im Internet sowie die Ereignisse in der Ost-Ukraine hätten gezeigt, dass die beschlossene Verstärkung der Abschreckung wichtig sei. Die US-Army Europe (USAREUR) habe aktuell eine Brigade mit 3.500 Soldaten mit 440 Kettenfahrzeugen aus Fort Carson in Colorado für neun Monate über Bremerhaven nach Ostpolen verlegt. Eine logistische Herausforderung, die mit 1.040 Waggons in 37 Zügen bewältigt wurde. Weiteres Gerät folge zur Einlagerung in Depots zur Stärkung der schnellen Einsatzbereitschaft. Besorgte Bürger würden ihn Fragen, ob dieses „Säbelrasseln“ nötig und nicht viel mehr Dialog gefragt sei, so der General. Die Kommunikationskanäle seien offen, allerdings die Gesprächsergebnisse nicht befriedigend, wäre dann die Antwort. Eine angemessene und sichtbare Abschreckung angesichts der russischen Aktionen ist nötig, so der einmütige politische Wille. Die Geschwindigkeit zur Reaktion mit entsprechender Kampfstärke habe sich in den vergangenen Jahren erhöht. Übungen seien notwendig.

Besonders mit der jungen Zivilgesellschaft will man den Dialog nun weiter verstärken. Dafür wurde ein Intern-Programm mit Praktika für Studenten in den US-Streitkräften in Grafenwöhr, Kaiserslautern und Wiesbaden ins Leben gerufen, teilte er mit. Bereits 40 junge Menschen nicht nur aus Deutschland hätten in den letzten 15 Monaten das Angebot in den Bereichen Mediengestaltung, Journalismus, Umwelttechnik und Sprachen genutzt. Unter Telefon 0611 143 537 0401 kann man sich persönlich oder per Mail unter usarmy.wiesbaden.usareur.mbx.praktikum@mail.mil informieren und anmelden, warb er. Für Laubenthal war sein Kommen gleichzeitig der Abschied aus Hessen. In Oldenburg übernimmt er das Kommando der 1. Panzerdivision. Mit Brigadegeneral Kai Rohrscheider wird als sein Nachfolger erneut ein Deutscher als ein Zeichen für Kontinuität der guten deutsch-amerikanischen Beziehungen im USAREUR-Hauptquartier in Wiesbaden gleichberechtigt an der Seite mit dem US-Oberkommandierenden stehen.

 

Römisches Forum und Bronze-Pferdekopffund in Waldgirmes sind Brücke-Stammtischthemen

reiterstatueGIESSEN (rge), 31.10.2016 – In die Zeit des römischen Imperiums vor rund 2.000 Jahren entführt der Leiter der LEGIO Augusta Germanica und Vorstandsmitglied vom Förderverein Römisches Forum Waldgirmes, Herrn Hartmut Krämer, die Gäste beim Stammtisch des Deutsch-Amerikanischen Klubs DIE BRÜCKE Gießen-Wetzlar am Mittwoch, den 2. November 2016. Um 19.30 Uhr wird er im Hochzeitssaal des Hotel Köhler in Gießen, Westanlage 33-35 unter der Überschrift „Waldgirmes, eine römische Stadtgründung in Germanien“ in einem Multimediavortrag über das Zusammenleben von Römern und Germanen in Mittelhessen berichten. Dann gibt es auch vielleicht neue Entwicklungen über den laufenden Streitfall zum epochalen Fund des römischen Bronze-Pferdekopfes in der Lahnauer Gemarkung zu berichten. Interessierte Bürger und Mitglieder sind herzlich eingeladen.

 

Brücke-Stammtisch „Virale Blitzkriege: Marburg-, Ebola- und SARS-Infektionen“

Marburger Viren-Experte referiert bei der Brücke über Seuchen der Neuzeit
„Virale Blitzkriege: Marburg-, Ebola- und SARS-Infektionen“

image_previewGIESSEN (rge), Beim Stammtisch des Deutsch-Amerikanischen Klubs „Die Brücke“ Gießen-Wetzlar ist am Mittwoch, den 2. März um 19.30 Uhr im Hotel Köhler in Gießen diesmal der international bekannte Virologe Prof. Dr. Hans-Dieter Klenk zu Gast. Der Experte vom Institut für Virologie an der Phillips-Universität in Marburg wird dann über die aktuellen Entwicklungen von hochansteckenden Erkrankungen unter dem Titel „Virale Blitzkriege: Marburg-, Ebola- und SARS-Infektionen“ berichten und sich den Fragen der Zuhörer stellen. Interessierte Gäste sind zu diesem Vortrag herzlich willkommen.

Trotz Burger & Co. nicht zugenommen

BRÜCKE-Austauschstudentin Carina Thomys zurück aus USA

Carina Thomys zurück in Gießen beim BRÜCKE-Stammtischvortrag
Carina Thomys zurück in Gießen beim BRÜCKE-Stammtischvortrag

GIESSEN/MITTELHESSEN (rge/ger/rg),  „Dort hat man richtig Lust zu lernen!“ sagte Carina Thomys beim jüngsten Stammtisch des Deutsch-Amerikanischen Klubs DIE BRÜCKE Gießen-Wetzlar mit noch sichtlicher Begeisterung nach ihrer Rückkehr von ihrem Studienjahr in den USA. Dort lernte die Studentin von der Philipps-Universität Marburg für ein Jahr Bildung und Leben jenseits des Atlantiks, aufgrund eines Stipendiums des Studentenaustauschprogramms des Verbandes Deutsch-Amerikanischer Klubs (VDAC) durch DIE BRÜCKE, kennen. Sie referierte vor Mitgliedern und Gästen im Hotel Köhler in Gießen.

Die angehende Medienwissenschaftlerin berichtete auch von starken Freundschaften, die sie auf der 1772 gegründeten Uni-Campus im Osten der USA bilden konnte. Die Unterstützung durch die Professoren und die Ausstattung vonTechnik, Büchern und Service sei dort auf beispielhaft hohem Niveau. Das Studium habe sie sehr Ernst genommen, unterstrich sie. Dort habe sie viel an Selbstvertrauen dazu gewonnen, weil sie auch bei Präsentationen sich vor großem Auditorium beweisen konnte. Zudem lernte sie im täglichen Leben die kulturellen Unterschiede zwischen Deutschland und den USA kennen. Gerade bei ihren Reisen durch das Land habe sie viel gesehen. Beeindruckend war für sie auch die erlebte Gastfreundschaft in den Familien, die auch vom dortigen Deutschen Klub in Maryland gepflegt werde. Dank dem tollen Uni-Fitnessstudio habe sie trotz Burger, Truthahn und Co. nicht zugenommen, sagte sie lachend am Ende ihres unterhaltsamen Vortrages. Dank Social Media halte sie weiter Kontakt mit ihren neuen Freundinnen und Freunden in den USA.

Leica-Kamera aus dem Luftschiff Hindenburg reiste durch USA

Hinterländer Mountainbiker waren Gäste beim Brücke-Stammtisch – Auf USA-Tour
Die Brücke-Vorsitzenden Roger Schmidt (links) und Günther Schmadel (rechts) begrüßten zum Stammtisch im Hotel Köhler die Hinterländer Mountainbicker Harald Becker (Mitte, links) und Uli Weigel, die von ihrer spannenden Fahrt mit den Rädern in den USA berichteten. Immer dabei die alte Leica (auf dem Tisch), die schon im brennenden Luftschiff "Hindenburg" in New York dabei war
Die Brücke-Vorsitzenden Roger Schmidt (links) und Günther Schmadel (rechts) begrüßten zum Stammtisch im Hotel Köhler die Hinterländer Mountainbicker Harald Becker (Mitte, links) und Uli Weigel, die von ihrer spannenden Fahrt mit den Rädern in den USA berichteten. Immer dabei die alte Leica (auf dem Tisch), die schon im brennenden Luftschiff „Hindenburg“ in New York dabei war

GIESSEN-WETZLAR/MITTELHESSEN (rge/ger/rg), Sie waren mit ihren Fahrrädern im fernen China unterwegs, bereisten die Städte und Urwälder Brasiliens und durchquerten die Wildnis Namibias. Die Rede ist von den Hinterländern Mountainbikern Uli Weigel, Jörg Krug, Harald Becker, Siegried Pitzer und Matthias Schmidt. Beim jüngsten Stammtisch-Treffen des Deutsch-Amerikanischen Klubs „Die Brücke“ im Hotel Köhler berichteten zwei von ihnen mit Uli Weigel und Harald Becker von ihrer jüngsten Reise, die sie zu einer neuen Herausforderung in die Weiten des Westens der USA und in den Osten nach New York geführt hatte. Vor den zahlreich gekommenen Gästen hatten sie neben ihrem reichlich bebilderten Bericht und einem Film auch die Original-Leica-Kamera mitgebracht, die beim Absturz des Luftschiffes Hindenburg im amerikanischen Lakehurst am 6. Mai 1937 an Bord gewesen war. Ein besonderes Erlebnis für die Brücke-Besucher, denn sie konnten das hoch versicherte Stück Kamerageschichte einmal in der Hand halten. Der Brücke-Vorsitzende Roger Schmidt stellten die weit gereisten Mountainbiker aus dem Lahn-Dill-Kreis in Gießen den mehr als 40 Gästen vor.

 

Im September 2014 waren sie 10 Tage in ihrem aktuellen Projekt „Geschichte er“fahren““ diesmal unter dem Titel „Die neue Welt auf den Spuren des Moontainbike-Sports“ unterwegs in Amerika. Erstaunt registrierten sie nach ihrer Ankunft in den USA, dass Radfahren bei den Amis voll im Trend liegt. Unzählige Gleichgesinnte begegneten ihnen auf der Tour. Im Wilden Westen waren sie gern gesehene Gäste im Leica-Store von Los Angeles wurden im dortigen deutschen Konsulat empfangen und erlebten danach den gefährlichen amerikanischen Berufsverkehr mit ihren Rädern. Ein Weingut im legendären Napa Valey zählte zu den Stopps, dort auf dem heißen Napa Trail hatten sie auch ihre erste Panne, die sie am Abend bei einem kühlen Bier begossen. Besonders toll fanden sie, dass sie die Legenden des Mountainbike-Sports mit Joe Breeze, Gary Fisher und Otis Guy in Fairfax kennen lernen konnten. Die „Hall of fame“ des Radsports besuchten sie im „Museum of Bycycling“. Toll auch ihre Fahrt über die Golden Gate Bridge in San Francisco. Von dort ging es dann allerdings mit dem Flieger in den Osten nach New York, informierte Weigel lachend. 4.800 Kilometer waren dann auch doch für mittelhessischen Radler angesichts des engen Zeitplans zu viel. Dort im „Big Apple“ stand dann auch das von ihne so getaufte „Hörler Mädchen“, die Freiheitsstatue auf ihrem Besuchsplan. Sie hatten recherchiert, dass die Vorfahren des Schöpfers Frederic Auguste Bartholdi, aus der deutschen Heimat stammten. Sein Stammvater „Barthold“ lebte als Hugenotte in Oberhörlen (Steffenberg) und wurde dort vor 329 Jahren getraut. Auf Liberty Island war man bereits von der Ankunft der Radler über ihre Spurensuche informiert und winkte sie freundlich durch, wie Harald Becker von seiner Begegnung mit den dortigen Rangern berichtete. Mit der Leica-Kamera im Gepäck besuchten sie die Absturzstelle der Hindenburg in Lakehurst und trafen den Museumsdirektor Don Adams. Zu guter Letzt besuchten sie noch Bill Combs, in Neffen von Bill Schaefer, dessen Vater Maximilian Schäfer 1839 von Mittelhessen in die USA ausgewandert war. Gemeinsam mit seinem Bruder Frederick,d er bereits 1838 Deutschland verlassen hatte, bauten sie von 1842 bis 1968 ein Brauerei-Imperium mit 4000 Arbeitsplätzen unter der Marke „Schaefer Beer“ auf. 1976 stellte sie als letzte Brauerei in Brooklyn die Produktion ein. Die Firma wurde 1999 an die Papst Brauerei verkauft. Dort im Museum fanden die Hinterländer Mountainbiker auch die Haustür des Elternhauses vom Wetzlarer Kornmarkt, die Bill Schaefer im Jahr 1966 in die USA brachte. Neben vielen Nachfragen von den Zuhörern gab es viel Applaus für Uli Weigel und Harald Becker für ihren transatlantischen Reisebericht, der die geschichtlichen und lebendigen Verbindungen zwischen den Menschen in den USA und Deutschland beispielhaft verdeutlichte.

 

Beim nächsten Brücke-Stammtisch am Mittwoch, den 4. März 2015 um 19.30 Uhr im Hotel Köhler berichtet der Student Dominik Jung von seinem sechsmonatigen Praktikumserlebnissen in den USA bei Ion Power in Delaware.
Gäste sind willkommen.

Brücke eröffnete das 65. Gründungsjahr mit Neujahrsempfang

Bruecke_NJE2015_EmpfangGIESSEN/MITTELHESSEN (rge/ger/rg), Januar 2015; Der Deutsch-Amerikanische Klub „Die Brücke“ Giessen-Wetzlar hatte zum Neujahrsempfang geladen und zahlreiche prominente Politiker, Diplomaten und Vertreter aus befreundeten Verbänden und Vereinen waren unter den mehr als 100 Gästen. Im Hotel Köhler in Gießen konnte Brücke-Präsident Roger Schmidt beim Sektempfang neben dem Ehrengast des Abends, der Intendantin des Stadttheaters Gießen Catherine Miville, zudem den US-Generalkonsul in Frankfurt, Kevin C. Milas mit seiner Frau Eileen, den VDAC-Präsidenten, Jacob Schrot, sowie den Stadtverordnetenvorsteher der Universitätsstadt Gießen, Egon Fritz, willkommen heißen. Musikalisch umrahmten Sängerinnen des Konzertchores vom Gesangverein Jugendfreund Watzenborn-Steinberg unter Leitung von Chordirektor und Kapellmeister des Stadttheaters, Jan Hoffmann, den Abend der ganz im Zeichen des 65. Gründungsjahres der Brücke stand. Gewürdigt wurde in allen Reden zum einen die schönen Künste als friedliche Botschafter über kulturelle, konfessionelle und ethnische Grenzen hinaus, als auch die transatlantische Partnerschaft, die vom VDAC mit einem regen Jugend- und Studentenaustausch gepflegt wird. In diesem Jahr feiert „Die Brücke“ seinen Geburtstag mit einem Gala-Abend unter dem Titel „American magic – Original Mittelhessen“ am 2. Oktober mit Zauberei, Tanz und Musik.

Gießener Bäckerssohn backte für amerikanische Unabhängigkeit

Historiker Prof. Dr. Holger Thomas Gräf informierte beim Brücke-Stammtisch über die Rolle von Gießener und Wetzlarern im US-Unabhängigkeitskrieg

GIESSEN/WETZLAR/MITTELHESSEN (rge/ger/rg),

Der Historiker Prof. Dr. Holger Thomas Gräf berichtete beim Brücke-Stammtisch über die Rolle der Hessen im amerikanischen Unabhängigkeitskrieg
Der Historiker Prof. Dr. Holger Thomas Gräf berichtete beim Brücke-Stammtisch über die Rolle der Hessen im amerikanischen Unabhängigkeitskrieg

Im historischen Gedächtnis der US-Amerikaner spielen die Hessen für die Identität ihrer jungen Nation eine nicht zu unterschätzende Rolle, unterstrich der Historiker Prof. Dr. Holger Thomas Gräf von der Philipps Universität Marburg beim Stammtisch des Deutsch-Amerikanischen Klubs „Die Brücke“ Gießen-Wetzlar. In seinem Vortrag im Hotel Köhler beleuchtete er unter dem Titel „Die „Hessian Mercenaries“ –

Fakten und Mythen“, die Rolle der hessischen Söldner im amerikanischen Unabhängigkeitskrieg vor rund 230 Jahren, unter denen auch Männer aus dem mittelhessischen Städten Gießen und Wetzlar kämpften.

 

Bekannt wurden die Rolle der „Hessians“ einem breiten deutschen Publikum in den TV-Verfilmungen „Der Winter der ein Sommer war“ (D 1976) und „Das große Abenteuer des Kaspar Schmeck“ (DDR 1982), informierte Gräf. Das allerdings die sogenannten „verkauften Landeskinder“ als Söldner damals eher Standard der Kriegsführung war und Geld in die Kassen der deutschen Fürstentümer spülte war eines der Gründe, dass viele Hessen nach Amerika kamen. Ein weiterer Grund war die Attraktivität des Soldatenberufes mit guter und sicherer Bezahlung sowie Karriere, die viele der Bürger ihre Unterschrift unter die „Subsidienverträge“ leisten ließ, erläuterte der Historiker. Die Minderheit war Zwangsrekrutiert. Die Hessen hatten allerdings einen sehr schlechten Ruf. Vorurteile wurden von Amerikanern gefördert, so in der bekannten Erzählung in Washington Irwins „Legende von Sleepy Hollow“, in dem ein hessischer Söldner als kopfloser Reiter eine geheimnisvolle Rolle spielt. Den Amerikanern wurde ein barbarisches Feindbild in diversen Publikationen eingeimpft. Das wirkte sich sogar bis in die Nachkriegszeit aus, als es um die wieder Wiederbewaffnung Deutschlands ging und Eisenhower 1951 sagte, er wolle keine hessischen Söldner. 19 Freiwillige aus der Freien Reichsstadt Wetzlar und 25 aus Gießen im Fürstentum Hessen-Darmstadt zogen für die Britten in den amerikanischen Unabhängigkeitskrieg, ermittelte Gräf aus vorliegenden Quellen. Davon waren ein Drittel über 30 Jahre alt. Sie wurden in den Einheiten von Hessen-Hannover, Hessen-Kassel und den Waldecker Regimentern eingesetzt. Dass nur ein Toter bei unmittelbaren Kriegshandlungen, aber 12 an Krankheiten verstarben verwundert um so mehr, als das nur vier Mittelhessen nach dem Krieg in ihre alte Heimat Europa zurück kehrten. Fünf blieben nachweislich in den USA, 11 desertierten und von weiteren 11 Soldaten ist der Verbleib unbekannt. Dabei erinnerte er auch an ein anderes Schicksal und zwar des „Kriegsknechts“ Christopher Ludwich, den Sohn eines Bäckers in Gießen. Der war über allerlei Umwege in Diensten von Österreich und Preußen, dann als britischer Matrose nach Philadelphia gekommen und hatte es dort später zu Reichtum gebracht. 1777 wurde der Hesse aus der Stadt an der Lahn als amerikanischer Patriot zum Oberbäcker und Chef der Feldbäckerei der US-Truppen im Unabhängigkeitskrieg ernannt, informierte Dr. Gräf abschließend. Die Brücke-Präsidenten Roger Schmidt und Günther Schmadel dankten dem Historiker für diese interessante transatlantische Geschichtsstunde.

 

 

Autorin Elly H. Radinger liest aus ihrem Roman „Minnesota Winter“

BRÜCKE-STAMMTISCH im Oktober

GIESSEN/MITTELHESSEN, Die Autorin, Journalistin und Wildnisexpertin in den USA, Elli H. Radinger, ist am Mittwochabend, den 1. Oktober 2014 um 19.30 Uhr Gast beim Stammtisch des Deutsch-Amerikanischen Klubs „Die Brücke“ Gießen-Wetzlar. Über zwei Jahrzehnte beobachtete die Wolfsexpertin im Yellowstone Nationalpark die wilden Wölfe. Zu einer Lesung aus ihrem neuen Roman „Minnesota Winter: Eine Liebe in der Wildnis“ kommt Radinger in das Hotel Köhler (Westanlage 33-35) nach Gießen. Wer in die spannende Geschichte aus Romantik, Liebe und Abenteuer inmitten der Wildnis hineinhören will, ist recht herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.

Was würde Cäsar wohl Obama raten?

Brücke-Stammtisch in Gießen über Rom und Römer
Der ehrenamtliche Mitarbeiter des Landesamtes für Archälogie, Norbert Kissel, referierte beim Stammtisch des Deutsch-Amerikanischen Klubs "Die Brücke" Gießen-Wetzlar im Hotel Köhler in Gießen über Rom, die Großstadt, das Imperium und ihr Leben in unserer Region vor rund 2.000 Jahren
Der ehrenamtliche Mitarbeiter des Landesamtes für Archälogie, Norbert Kissel, referierte beim Stammtisch des Deutsch-Amerikanischen Klubs „Die Brücke“ Gießen-Wetzlar im Hotel Köhler in Gießen über Rom, die Großstadt, das Imperium und ihr Leben in unserer Region vor rund 2.000 Jahren

GIESSEN-WETZLAR/MITTELHESSEN (rge/ger/rg), Beim jüngsten Stammtisch des Deutsch-Amerikanischen Klubs „Die Brücke“ Gießen-Wetzlar ging es im Hotel Köhler in Gießen um ein vergangenes Imperium. Der ehrenamtliche Mitarbeiter des Hessischen Landesamtes für Denkmalpflege und Schulleiter der Adolf-Reichwein-Schule Pohlheim, Norbert Kissel, berichtete dabei über Rom als antike Großstadt, als Imperium und über ihr Leben in unserer mittelhessischen Region. Dabei warf er vor den Gästen die Frage auf: „Sind die USA ein neues Rom?“

 

Nicht nur das fundierte neue Wissen der Wissenschaften über das damalige Leben zog die Zuhörer in seinem kurzweiligen Referat in ihren Bann. Er hatte auch Funde, wie Münzen und Tonscherben und goldgelben Mulsum mitgebracht. Den mit Honig und Pfeffer angereicherten Wein servierte er gleich zu Beginn seinen Zuhörern. Diese römische Geschmacksprobe nutzte er zur Überleitung in das Leben in der damaligen antiken Großstadt. Etwa eine Millionen Einwohner zählte das antike Rom, das aus einem kleinen Dorf am Tiber entstanden war. Die Straßen waren überfüllt. Stars waren bei Kaiser und Volk die Gladiatoren, vergleichbar den heutigen Fußballern. Sie wurden hoch bezahlt und wurden teuer ausgebildet. Getötet wurden in den Circus-Arenen meist Gefangene und Sklaven, bei diesem grausamen Spektakel. Die Mehrheit der Römer wohnte in Mietskasernen, die bis zu 10 Stockwerke zählen konnten. Der Straßenverkehr war damals schon verkehrsberuhigt. Tags dürften keine Fuhrwerke auf den Straßen unterwegs sein, so die Erkenntnisse der Geschichtsforscher. Um Essen, Vergnügen, Geld ging es meist im Leben der Römer. Technisch waren die Römer auf einem hohen Standard, der sich im 9.000 Kilometer langem europaweiten Straßennetz und in der Wasserversorgung mit Hilfe der Aquädukte teilweise noch widerspiegelt. Und auch das Rechtssystem war wegweisend. Im Imperium lebte es sich unter dem „Pax Romana“ (Römischen Frieden) recht gut, so lange man sich assimilierte und keinen Widerstand leistete, führte Kissel aus. Dafür ließen die Römer den Völkern ihre Religionen. Das imperiale Management mit Senat und Verwaltung war schlank und effizient. Das Militär bestens ausgebildet und ausgerüstet, so Kissel. Trotzdem gab es, wie im Teutoburger Wald bei Varus in Germanien auch Niederlagen zu verkraften. Im Waldkampf waren die Römer unterlegen. Durch die Völkerwanderung begann das Imperium um das 4. Jahrhundert zu bröckeln. Der Sold konnte für die Legionäre nicht mehr bezahlt werden. Schon früher war der 550 Kilometer lange Limes kein „eiserner Vorhang“, räumte Kissel mit Vorurteilen auf. Viel mehr sei es eine Demarkationslinie gewesen. Es habe zwischen Germanien und den römisch besetzten Gebieten ein großes Zivilisations- und Wohlstandsgefälle gegeben. Reger Handel sei mit den in unserer Region lebenden germanischen Chatten getreiben worden. Von denen hätten auch einige in der römischen Armee gedient und dort die Kriegskunst gelernt. Auch Türken und Syrer waren damals hier im römischen Auftrag im Einsatz. Der Limes in unserer Region um Butzbach, Pohlheim und Lich diente besonders zur Absicherung der Kornkammer Wetterau. Ausgrabungen, wie die Villa Rustica bei Gambach hätten Erkenntnisse zum alltäglichen Leben erbracht, besonders über Kleidung und Nahrung.

 

Rom sei nicht mit den USA zu vergleichen, so Kissel. Allerdings seien beide Großmächte ihrer damaligen Epoche gewesen. Interessant dürfte allerdings angesichts der gegenwärtigen Herausforderungen in der Welt sein, was die Cäsaren wohl US-Präsident Obama geraten hätten, so sein Schlusswort nach einem geschichtlich interessanten und unterhaltsamen Vortrag.

Das Leben von Karl-Wilhelm von Schlieben – Vom Feind zum Freund

Über Preußen, Kaiserreich, Nationalsozialismus bis hin zum US-Freund und Brücke-Unterstützer in Gießen

Aus dem Familienarchiv von von Schlieben ein Ausschnitt vom Völkischen Beobachter im Juni 1944 (Bild: Privat/Repro rg)
Aus dem Familienarchiv von von Schlieben ein Ausschnitt vom Völkischen Beobachter im Juni 1944 (Bild: Privat/Repro rg)

GIESSEN/MITTELHESSEN (rge/ger/rg), August 2014, In diesem Sommer jährt sich im siebzigsten Jahr die Landung der Alliierten in der Normandie. Der Beginn der Operation „Overlord“ am 6. Juni 1944 läutete das Ende der Nazi-Herrschaft ein. Bis zum 8. Mai 1945 mit der Kapitulation des Deutschen Reiches wurde aber noch fast ein Jahr lang verbissen in Europa gekämpft und Millionenfach gestorben. Der Festungskommandant von Cherbourg, Generalleutnant Karl-Wilhelm von Schlieben, beendete bereits am 26. Juni 1944 mit der Kapitulation der von Hitler ausgerufenen „Festung“ entgegen des „Führerbefehls“ die Kampfhandlungen um die französische Stadt am Kanal. 800 Soldaten gingen in aussichtsloser Lage mit ihm aus seinem unterirdischen Befehlsbunker in St. Sauveur in Kriegsgefangenschaft. Am darauffolgenden Tag ergaben sich dann weitere 10.000 Wehrmachtssoldaten nach dem die Kapitulation bekannt wurde. Es war das Ende der organisierten Kampfhandlungen in Cherbourg. Viele Soldaten beider Seiten überlebten dadurch den Krieg. Nach seiner Zeit als Kriegsgefangener in England kam von Schlieben 1950 nach Gießen und baute dort die so genannten „Labor-Service-Units“ (internationale Wach- und Serviceeinheiten) für die US-Army auf. Seine Frau Eleonore von Schlieben war in den Anfangsjahren der 50er-Jahre aktives Mitglied im Deutsch-Amerikanischen Klub „Die Brücke“ in der Universitätsstadt Gießen.

 

Eine außergewöhnliche Lebensgeschichte, die über zwei Weltkriege reicht und von Glauben an die vermeintlich richtige Sache, über Zweifel am eigenen Tun bis hin zu neuen Einsichten und Lebensentscheidungen führte. Die beiden Enkelinnen Elisabeth von Maltzahn und Ellen Schwarzburg-von Wedel wollten mehr wissen über die Geschichte ihres Großvaters, der nach seiner Gefangenschaft im Jahr 1947 von 1950 bis zu seinem Tod am 18. Juni 1964 in Gießen lebte.

 

Die beiden Frauen waren am 26. Juni 2014 mit ihren Familien zu einer Zeremonie zur Erinnerung an die Ereignisse in und um Cherbourg als Vertreterinnen ihres Großvaters im Schloss von Servigny eingeladen. Ellen Schwarzburg von Wedel erinnerte in ihrer Rede vor Veteranen und Vertretern der beteiligten Nationen an den langen Weg von Gegnern zu Freunden.

 

Dort an historischer Stelle trat Generalleutnant von Schlieben damals vor 70 Jahren dem US-General Joseph Lawton „Lightnin‘ Joe“ Collins gegenüber und besiegelte die Kapitulation von Cherbourg. Der deutsche Berufssoldat hatte bis dahin eine für die damalige Zeit vorbildliche Karriere absolviert. Wie sein Vater zog es Karl-Wilhelm zu den Soldaten. In der Preußischen Armee im Kaiserreich trat er zu Beginn des 1. Weltkrieges am 11. August 1914 ein. Bis hin zum Ordonanzoffizier beim Generalkommando schaffte er es und überlebte den Krieg. In der Reichswehr der Weimarer Zeit machte er weiter Karriere und wurde im Oktober 1929 zum Rittmeister befördert. Unter den Nazis war er als Adjutant bei diversen Stabs-Regimentern im Einsatz. Ab 1942 war er an der Ostfront eingesetzt, erst beim 4. Schützen-Brigade, dann bei der 208. Infanterie-Division und war von April bis Dezember 1943 als Kommandeur der 18. Panzer-Division im Einsatz. Danach wurde er zum Atlantikwall zur 709. Infanterie-Division in der Normandie abkommandiert. Nach der Landung der Alliierten ernannte ihn Adolf Hitler zum Festungskommandanten von Cherbourg. Nur drei Tage später ergab er sich mit seinen Soldaten. Die vollkommene Überlegenheit der Alliierten unterstrich dann auch ein als „Geheime Kommandosache“ bezeichneter Lagebericht von Generalfeldmarschalls Erwin Rommel vom 15.7.1944. „Die Lage an der Front in der Normandie wird von Tag zu Tag schwieriger … . Die eigenen Verluste sind … derart hoch.“ Alleine von den 97.000 eingesetzten deutschen Soldaten starben täglich bis zu 3.000 Männer. „Der ungleiche Kampf neigt dem Ende entgegen.“ so die Einschätzung von Rommel aufgrund der Überlegenheit der Alliierten und eigenen Verlusten bereits wenige Wochen nach der Landung. Für sein Verhalten in Cherbourg wurde Generalleutnant Karl-Wilhelm von Schlieben von Hitler mit Anschuldigungen und Kritik überzogen.

 

In der sich anschließenden britischen Kriegsgefangenschaft im Trent Park beschlichen von Schlieben weitere Zweifel an seinem Mitwirken für das NS-Regime. So ist in den Abhörprotokollen des britischen CSDiC als Reaktion auf das Hitler-Attentat am 20. Juli 1944 als Zitate von ihm zu lesen „… Diese tausendjährige Reich wird ja nun hoffentlich bald zu Ende sein.“. Und im Umgang mit Hitler wünschte er: „Ich würde ihn den Russen ausliefern, in irgendein sibirisches Bergwerk, Fall erledigt.“ Und über Dachau und die anderen Konzentrationslager gab er im Mai 1945 zu: „Jeder wusste, dass furchtbare Sachen dort passieren – nicht was, aber dass furchtbare Sachen da passieren, das wusste jeder von uns, schon damals 1935.“ (Vgl. Buch von Sönke Neitzel „Abgehört“ – Deutsche Generäle in britischer Kriegesgefangenschaft 1942-1945, Porpyläen 2005).

 

Mit all diesen Dokumenten, beschäftigen sich nicht nur die Historiker sondern bis heute auch seine Nachfahren. Das er nach dem Krieg von den Amerikanern die Möglichkeit erhielt nach seiner Repatriierung für sie zu arbeiten, ist die andere Seite der Medaille, die ihn vom einstmaligen Gegner zum Freund werden ließen. Und auch das seine Frau Eleonore ab 1950 dem Deutsch-Amerikanischen Klub „Die Brücke“ in Gießen mit ihm an seiner Seite verbunden war, bildet diese andere Seite ab, die von da an der Völkerverständigung und der verbindenden gegenseitigen Hilfe gewidmet war.

 

In ihrer Rede sagte die Enkelin am Gedenktag in Cherbourg: „… Nach 70 Jahren sind wir an dem Ort, an dem unser Großvater einen Kampf aufgab, den es nie hätte geben dürfen. … Ihre Einladung verstehen wir als eine Geste der Versöhnung.“ Sie erinnerte dabei an die Hilfsbereitschaft und Solidarität ohne Bevormundung nach dem Krieg durch die Alliierten. Durch „Die Brücke“ (Deutsch-Amerikanischen Klub Gießen-Wetzlar) entstanden enge freundschaftliche Beziehungen, es wurden wirklich „Brücken geschlagen“, so Schwarzburg-von Wedel. „Im Namen unseres Großvaters bitte ich von ganzen Herzen um Verzeihung!“ sagte sie im Hinblick auf die Gräueltaten im Nationalsozialismus in den Konzentrationslagern vor den Veteranen und internationalen Gästen in Frankreich. Dass ihr Großvater einen Führerbefehl, mit der Aufgabe in Cherbourg verweigert und Erschießungen in Russland verhindert hat, ist für sie in ihrer Erinnerung als Enkelin vorbildlich.

 

Dass ihre in Pohlheim lebende Schwester Elisabeth beim Stammtisch der „Brücke“ im Hotel Köhler in Gießen dieser Tage ihren Vortrag unter den Titel „Vom Feind zum Freund“ gestellt hatte, war ein weiterer Baustein dieser geschichtlichen Aufarbeitung von einer Generation, die erst nach diesen Ereignissen im 2. Weltkrieg aufwuchs und sich der Erinnerung verpflichtet zeigt. „Wie froh und glücklich wäre unser Großvater gewesen, wenn er gewusst hätte, dass seine Nachkommen diesen Ort (Cherbourg) besucht haben und dass sich seine Enkel und Urenkel mit den Enkeln und Urenkeln von General Collins freundschaftlich verstanden haben.“