Archiv der Kategorie: Veranstaltung

Roboter zeigte bei BRÜCKE-BBQ im Kleintierpark was er kann

Come together beim Brücke-BBQ in Fernwald mit US-Highschool-Schülern

FERNWALD/GIESSEN/WETZLAR (rg/rge/ger), In diesem Jahr hatte der Deutsch-Amerikanische Klub DIE BRÜCKE Gießen-Wetzlar junge amerikanische Gäste von der Wiesbaden US Highschool beim traditionellen BBQ zu Gast. Die Gruppe von Schülern waren mit ihrem Lehrer Brian Barns in den Kleintierpark in Steinbach gekommen und präsentierten dabei einen von ihnen entwickelten und gebauten Roboter. Damit demonstrierten sie ihre Arbeit aus der 25-köpfigen Projektgruppe „RoboWarriors FIRST Team #3011“ mit Schülern im Alter von 10 bis 17 Jahren mit der sie an dem FIRST-Robotics-Wettbewerb teilgenommen hatten. Das internationale Programm soll die Jugendlichen an Technik und Wissenschaft heranführen, so lautete diesmal das Projekt zum Bau eines Roboters für eine Weltraumstation „Destination: Deep Space“. Das komplexe Modell hatte dabei Aufgaben des Transports zu lösen. Eines der FIRST-Programme für Jugendliche soll bald in Mittelhessen etabliert werden, kündigte Brücke-Präsident Roger Schmidt gemeinsam mit dem verantwortlichen Brücke-Vorstandsmitglied Henri Becker Planungen für 2020 an. Erste Gespräche mit den zentralen deutschen Organisatoren in Leipzig wurden bereits geführt. Unterstützung aus Politik, Bildung und Wirtschaft wurden bereits für die neuen Brücke-Projekte in Mittelhessen signalisiert, so waren bei der Roboter-Präsentation in Fernwald während des BBQ unter anderem auch die beiden hessischen Landtagsabgeordneten Frank-Tilo Becher (Gießen) und Frank Steinraths (Lahn-Dill) interessierte und staunende Gäste über die komplexe Projektarbeit der US-Amerikanischen Jugendlichen. Sie hatten nur sechs Wochen in ihrer Arbeit nach dem regulären Unterricht gebraucht. Für die Klassenkasse gab es schon mal eine Brücke-Spende von 200 Euro für die Highschool-Schüler sowie Baseball-Club-Caps als Erinnerung an ihren Besuch. Erfolgreich war auch schon für die Brücke der Start des Praktikumprogramms in diesem Jahr. Projektverantwortlicher Helmut Ott konnte hier mit den Brücke-Mitgliedern gemeinsam Joshua Pietz von der Univerität Wisconsin begrüßen, der bei der Firma ESE Engineering und Software-Entwicklung drei Monate im Bereich der künstlichen Inteligenz (KI), dank Vermittlung des dort tätigen Mitglieds Daniel Pal, tätig ist. Ein weiterer Praktikant ist mit Price Andrew Watson aus Alabama zurzeit bei der Kulturorganisation INTERKULTUR in Fernwald tätig.  

BRÜCKE-Vorstand bestätig – Ehrungen – Neue transatlantische Projekte vor Start

GIESSEN/WETZLAR (rg/rge/ger), Ehrungen, Neuwahlen und der bevorstehende Start von neuen aussichtsreichen Projekten für junge Menschen dies und jenseits des Atlantiks standen im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung des Deutsch-Amerikanischen Klubs DIE BRÜCKE Gießen-Wetzlar. So wurden ein Praktikum- und Schulprogramm erfolgreich implementiert. Die Mitglieder hatten sich im Hotel Köhler in Gießen getroffen. Als langjährige Mitglieder wurden für 40 Jahre die US-Amerikanerin Sallie Neubrand sowie Ingrid Kreiling, Birgit und Martin Zimmermann für 30 Jahre und für 25 Jahre Michaela Breithaupt sowie Ute und Matheus Brinks-Rothärmel von den Brücke-Präsidenten Roger Schmidt und Petra Bröckmann geehrt. In Abwesenheit wurden Heidi Battenberg und Gerhard Adam für 30 Jahre und Margitta Ludwig und Herbert Schmitt für 25 Jahre Klubtreue Dank und Anerkennung ausgesprochen. 

Zuvor hatte Brücke-Präsident Roger Schmidt auf zahlreiche Highlights im vergangenen Jahr in seinem Jahresbericht zurückgeblickt. Freundlicher Gastgeber war man bei der 71. Convention des Verbandes Deutsch-Amerikanischer Klubs mit rund 100 Delegierten aus allen Teilen Deutschlands in Wetzlar. Hier wurde die große Unterstützung der Stadtregierung gewürdigt. Neben dem Neujahrsempfang mit dem Astronauten Thomas Reiter, konnten zu transatlantischen Brücke-Veranstaltungen unter anderem Kanzleramtsminister Dr. Helge Braun, die Frankfurter SPD-Politikerin Marlies van der Malsburg und Simone Hofmann von B`nai B`rith Loge Frankfurt zu Vorträgen und Gesprächen begrüßt werden. Gute Kontakte mit einem Infoabend pflegte man mit der Deutsch-Englischen Gesellschaft Gießen. Die Austauschstudentin Janina Böcher informiere über ihre Studienerlebnisse in den USA bei einem Stammtisch. Man feierte erstmals „4th of July“ im Sommer mit einer Gartenparty, freute sich über viele Gäste beim BBQ im Kleintierpark Steinbach und dem festlichen Thanksgiving-Dinner mit Truthahn, Tombola und Co. im Rustico Heuchelheim. Gemeinsam mit den Wetzlarer Partnerschaftsvereinen veranstaltete man dort das Internationale Weihnachtsliedersingen. Unterwegs war man unter anderem auf dem Erzwanderweg im Vogelsberg und beim Grünberger Gallusmarkt. Studentenbeauftragte Kerstin Pal freute sich, dass der aktuelle US-Student Andrew Price Watson sich gut an der JLU eingelebt hat. Im kommenden Studienjahr geht kein deutscher Student in die USA, weil der Bewerber dieser Tage seine Teilnahme abgesagt hat und kurzfristig kein Ersatz gefunden werden kann, informierte Pal. Helmut Ott konnte von einem bevorstehenden Start des neuen Brücke-Internship-Projekts berichten. Gleich zwei junge Studenten werden in deutschen Unternehmen für drei Monate im Rahmen dieses Brücke-Programms tätig werden. Ott berichtete von vorangegangenen zahlreichen positiven Gesprächen mit der Hessischen Staatskanzlei, den beiden mittelhessischen IHKs, Unternehmen und Universitäten und dankte für die Unterstützung. Vorantreiben will man transatlantische Partnerschaften mit regionalen Schulen in den MINT-Bereichen, informierte der Verantwortliche Henri Becker. Hier wurden in der Landeshauptstadt Gespräche mit der Robotics-Projektgruppe der US-Highschool Wiesbaden geführt. Dort besteht großes Interesse sich mit mittelhessischen Schulen in der Projektentwicklung von Robotern auf Ebene der jungen Leute auszutauschen. Schatzmeister Fritz Hoßbach konnte von einer positiven Kassenlage berichten, die Jürgen Gemmer und Ingrid Kreiling als Prüfer bestätigten. Die Entlastung erfolgte einstimmig. 

Bei den Wahlen kam es zu folgenden einstimmigen Ergebnissen: Präsident Roger Schmidt, Vize-Präsidentin Petra Bröckmann, Schatzmeister Fritz Hoßbach, Studentenbeauftragte Kerstin Pal, Beisitzer Klaus Müller (Neu) und Schriftführerin Stefanie Vera Müller. Für die Ausschüsse wurden Evelyne Schmadel und Gabriele Stephan (Social Events), Cathrine Friebel und Helmut Ott (German American Affairs), Henri Becker (Wetzlar) und Jürgen Gemmer (Berater) ernannt. Dank mit Geschenken ging an Volker Stephan und Günther Schmadel, die nach 26 Jahren ehrenamtlicher Arbeit in Vorstand und Ausschüssen nicht mehr zur Wahl standen. 

Einer aufgrund der neuen Datenschutzverordnung notwendigen Satzungsänderung wurde einmütig zugestimmt. 

Im Blick steht für das kommende Jahr 2020 das große Jubiläum „70 Jahre DIE BRÜCKE“ kündigte Schmidt Planungen an. Neben den Stammtischen im Hotel Köhler sind in diesem Jahr das Sommer-BBQ am 7. Juli und das Thanksgiving-Dinner am 23. November bereits fest terminiert. Alle BRÜCKE-Termine findet man auf www.dac-bruecke.de.

Kanzleramtschef Helge Braun würdigte menschliche Brückenbauer in Fernwald 

Kanzleramtschef Helge Braun würdigte menschliche Brückenbauer in Fernwald 

BRÜCKE-Talk mit Kanzleramtschef Prof. Dr. Helge Braun bei INTERKULTUR in Fernwald

Kanzleramtsminister Prof. Dr. Helge Braun traf sich am Montag (22.10.2018) mit Mitgliedern des Deutsch-Amerikanischen Klubs DIE BRÜCKE Gießen-Wetzlar in Fernwald zum transatlantischen Austausch. Im deutschen Hauptquartier der international operierenden Kulturorganisation INTERKULTUR im Steinbacher Gewerbegebiet „Ruhberg“ begrüßten Brücke-Präsident Roger Schmidt gemeinsam mit Interkultur-Präsidenten Günter Titsch den Gast aus der Hauptstadt Berlin vor 30 interessierten Zuhörern. „Die Zeiten haben sich massiv verändert.“ stellte Braun gleich zu Beginn klar. Westbindung und NATO seien nicht mehr selbstverständlich, wie in früheren Jahren. Politiker verändern sich, die Menschen bleiben, führte er aus und würdigte die Bedeutung des internationalen zwischenmenschlichen Austauschs, wie durch DIE BRÜCKE im Jugend- und Studentenaustausch. Schwierige Phasen zu überstehen, sei eine wichtige Aufgabe von Politik und Diplomatie. Einfach Urteile über andere, seien nicht angebracht. Demokratische Entscheidungen in anderen Ländern gelte es zu respektieren. Die deutsche Regierung müsse sich zurzeit täglich auf neue nicht vorhersehbare Ereignisse einstellen, berichtete Braun aus seiner täglichen Arbeit im Kanzleramt. Lösungen sind nicht immer, wie viele Bürger hoffen, schnell zu finden unterstrich Braun weiter und erinnerte an den bevorstehenden Brexit, angedrohten Protektionismus, die Flüchtlinge aus Afrika und den arabischen Ländern aufgrund von Kriegen und Armut sowie Bundeswehreinsätze. Eine besondere Form von Friedenspolitik mit Hilfe der Kultur im Rahmen der Chormusik vermittelt INERKULTUR wurde im weiteren Verlauf gewürdigt. Die international aufgestellten Gastgeber um Titsch stellten beim Brücke-Talk dem Minister ihre weltweiten Chorfestivals vor, darunter auch in den USA. Die Olympiade der Chöre mit den World Choir Games fanden so 2012 in Cincinnati/Ohio statt, erfuhr Braun. Titsch vermittelte auch die Herausforderungen in der Visa-Politik sowie weiteren Hürden im politischen Spannungsfeld, um diese Festivals erfolgreich zu organisieren. Braun konnte erleben, dass nicht nur Amerika sondern unter anderem auch China, Russland und Südafrika zu den Veranstaltungsländern von INTERKULTUR gehören. Brücken bauen zwischen den Menschen, verbindet die beiden Organisationen wie DIE BRÜCKE und INTERKULTUR, sagte Günter Titsch am Ende des Talks. Schmidt bedankte sich am Ende bei Braun für das Kommen und das offene Gespräch und bei Titsch für die Gastfreundschaft. 

Gruppenfoto nach dem BRÜCKE-TALK mit Kanzleramtschef Prof. Dr. Helge Braun bei der Friedensglocke der World Choir Games

„Auf Kurs bleiben für die Menschen“

Deutsch-Amerikanischer Klub DIE BRÜCKE ehrte Mitglieder

DIE BRÜCKE ehrte langjährige Mitglieder bei der Jahreshauptversammlung 2018

GIESSEN/WETZLAR (rge/ger/rg), 10.04.2018 – Beim Deutsch-Amerikanischen Klub DIE BRÜCKE Gießen-Wetzlar konnten in der Jahresmitgliederversammlung die Präsidenten Roger Schmidt und Petra Bröckmann Ehrungen langjähriger Mitglieder vornehmen. So wurden im Hotel Köhler in Gießen Heidrun Kanter für 40 Jahre, Ruth und Dieter Grebe, der Bundestagsabgeordnete Hans-Jürgen Irmer, Walter Ludwig und Ida Wagner für 30 Jahre sowie Regina Adam -teilweise in Abwesenheit- Dank und Anerkennung für ihre Klubtreue ausgesprochen. Im Jahresbericht erinnerte Schmidt an den Höhepunkt des vergangenen Jahres mit dem Brücke-Benefizkonzert „Winter MUSIC Wonderland“ mit Orchester, Chören und Solisten im ausverkauften Forum der Volksbank Mittelhessen in Gießen im Dezember. Eine Spende in Gesamthöhe von 5.000 Euro an die Lebenshilfe Gießen sowie für den transatlantischen Jugend- und Studentenaustausch war das schöne Ergebnis gewesen. Gedankt wurde dafür allen Beteiligten und Unterstützern. Zum Jahresprogramm gehörten zudem der Neujahrsempfang mit Generalmajor Markus Laubenthal und in diesem Jahr mit Astronaut Thomas Reiter. Das festliche Goose-Dinner zu Thanksgiving und ein Sommer-BBQ gehörten ebenso zu gesellschaftlichen Ereignissen mit zahlreichen Gästen bei dem 112 Mitglieder zählenden Klubs. Bei den Stammtischen gab es wieder interessante Gäste, wie beispielsweise Schriftstellerin Jule Heck, Prof. Dr. Ulf Sibelius von PalliativPro oder dem Leiter der Musikschule Wetzlar, Thomas Sander. „Auf Kurs bleiben und auf rauer See immer die Menschen zu sehen auf die es ankommt.“ sagte Schmidt im Blick auf aktuelle Ereignisse in der Welt und die transatlantische Verständigung, für die die Brücke auch in Zukunft einstehen werde. Kerstin Ruppel als Studentenbeauftragte informierte danach über das VDAC-Austauschprogramm für Jugendliche und junge Erwachsene. In diesem Jahr hat die deutsche Studentin Julia Sophie van der Horst das Stipendium für eine US-amerikanische Universität erhalten. Ein amerikanischer Student wird im Sommer wieder in Mittelhessen erwartet. Schatzmeister Fritz Hoßbach konnte von einer guten Kassenlage berichten. Entlastung von der Versammlung gab es auf Vorschlag der Prüfer Nicole Heppner und Jürgen Gemmer einstimmig. Neue Kassenprüfer sind neben Gemmer, Ingrid Kreiling und Martin Zimmermann. Am Ende der Versammlung informierte Schmidt über die bevorstehende Convention (Mitgliederversammlung) des Verbandes der Deutsch-Amerikanischen Klubs (VDAC). Gastgeberstadt ist dann vom 4. bis 6. Mai. 2018 Wetzlar. In Gesprächen ist man bei der Brücke mit deutschen und US-Vertretern aus Wirtschaft, Politik und Universitäten zur Etablierung eines Praktika-Programms für junge Erwachsene, die Erfahrungen in renommierten Unternehmen aus Mittelhessen und jenseits des Atlantiks in den USA sammeln wollen, informierte das für Deutsch-Amerikanische Beziehungen mitverantwortliche Brücke-Vorstandsmitglied Helmut Ott. Weitere Infos über DIE BRÜCKE und ihre Aktivitäten im Internet auf www.dac-bruecke.de.

 

„Rocket Man“ Thomas Reiter nahm Brücke-Gäste mit ins All

GIESSEN – Auf eine Reise ins All zu benachbarten Planeten und fernen Galaxien nahm der diesjährige Ehrengast des Brücke-Neujahrsempfang 2018 , der Astronaut Thomas Reiter, die geladenen Gäste mit. Im Hotel Köhler waren die zahlreich gekommen, um von ihm persönlich zu hören und zu sehen, wie seine Erlebnisse beim Flug und seine langen Aufenthalte in der Raumstationen Euromir und später in der ISS waren. Begrüßt wurde er von den Brücke-Präsidenten Roger Schmidt und Petra Bröckmann. Dabei war auch VDAC-Präsidentin Sigrid Behnke-Dewath. Musik gab es zur Einstimmung vom Gießener Chor  Ton in Ton Lützellinden unter Leitung von Matthias Schulze. 

 

Reiter informierte in seinen Vortrag über die robotische und astronautische Raumfahrt in Europa der ESA.  Reiter dessen  Werdegang nach dem Abitur 1977 in Wetzlar bei der Bundeswehr begann und der über die Luftwaffe sich als Astronaut bei der ESA bewarb, wurde 1992 unter 20.000 Bewerbern als einer der wenigen ausgewählt. 1995 folgte nach viel Training der Start zur Euromir. 2006 unternahm er mit der Raumfähre Discovery eine weitere Reise ins Orbit, diesmal zur neuen ISS-Raumstation. 342 Tage verbrachte er auf den Raumstationen, fast ein ganzes Lebensjahr im All. Spektakulär, sei der Ausblick gewesen, für den er allerdings viel zu wenig Zeit aufgrund der zahlreichen Forschungsaufgaben hatte. Zum Wohle aller Menschen. Stammzellenforschung und Kristallzüchtung in Schwerelosigkeit gehören dazu. Er unternahm auch als erster deutscher Raumfahrer einen Weltraumausstieg. Neugierig waren die Zuhörer auf seinen Ausblick. Gibt es Wasser auf Mond und Mars? Es sei möglich und wird von Wissenschaftlern vermutet, so seine Antwort. Da Methan auf dem Mars gemessen wurde, bestehe die theoretische Möglichkeit, dass es dort Leben gebe. Spannend, weil es dort eigentlich kein Methan geben dürfte. Geologisch oder Biologisch wird dann hoffentlich bald der Nachweis erbracht. Die Reise zum Mond wird von den USA für 2019 wieder geplant und der Mars ist 2022 im Blick. Seltene Erden und weitere Rohstoffe locken unter anderem. Noch gilt es die Technik in den Griff zu bekommen. 

Hier der rund einstündige  Vortrag von Thomas Reiter vom 17. Januar 2018 … 

Traumhaft! Brücke-Benefizkonzert Winter MUSIK Wonderland verzauberte Gäste

Ausverkauftes Forum der Volksbank Mittelhessen in Gießen

Das Blasorchester des Musikzug Holzheim mit Dirigent Alfred Peppmöller beim Winter MUSIC Wonderland (Foto: Stephan Sieber)

POHLHEIM (rg/rge/ger), Es war ein traumhafter Konzertabend in Gießen für die gute Sache von Kindern und Jugendlichen kurz vor Weihnachten. Regional und Transatlantisch. Für das Benefizkonzert Winter MUSIC Wonderland des Deutsch-Amerikanischen Klubs DIE BRÜCKE bildete das farbenfroh illuminierte Forum der Volksbank Mittelhessen dafür die perfekte große Bühne und für drei namhafte Chöre mit Cantamus Gießen (Leiter Axel Pfeiffer), Klangfarben Gießen (Jean Kleeb) und Voice Factory Holzheim (Matthias Hampel), ein klangvolles Blasorchester mit dem Musikzug Holzheim (Alfred Peppmöller) und zwei stimmvolle Sängerinnen mit Aayana Bato und Ingi Fett den passenden  Rahmen. Das alles war von der BRÜCKE für die gute Sache der Kinder- und Jugendarbeit der Lebenshilfe Gießen mit der Inklusion in der Sophie-Scholl-Schule Gießen sowie dem Verband Deutsch-Amerikanischer Klubs (VDAC) bestimmt.

 

Brücke-Präsident Roger Schmidt freute sich so mit Moderatorin und Vize-Präsidentin Petra Bröckmann über ein ausverkauftes Haus im gläsernen Forum. Nach dem instrumentalen Intro „Highland Cathedral“ durch die Orchestermusiker überbrachte Volksbank-Vorstand Dr. Lars Witteck die besten Wünsche an die vielen Besucher. Er würdigte dabei besonders die gerade in diesen Zeiten wichtige Völker verbindende transatlantische Arbeit der Brücke. Seinen Worten folgte auch Schirmherrin, Landrätin Anita Schneider. Die ebenfalls anwesende Aufsichtsratsvorsitzende der Lebenshilfe Gießen Maren Müller-Erichsen informierte die Gäste über die inklusive Arbeit an der Sophie-Scholl-Schule im gemeinsamen Lernen von behinderten und nicht behinderten Schülern. Ganz still wurde es im Forum als die Solistin Aayana Bato den „Little Drummer Boy“ mit dem Trommelschlag eines elfjährigen Musikers intonierte. Dem folgte das „Winter Wonderland“ als amerikanischer Weihnachtsklassiker, bevor die Voice Factory unter anderem den beschwingten „Weihnachtskekseswing“ sowie den choreografierten „Lord of the dance“ präsentierten. Der aktuelle Gewinner des Hessischen Chorwettbewerbs, Cantamus Gießen mit Axel Pfeiffer, setzte weitere, besondere Akzente. Mit dem perfekt intonierten „O magnum mysterium“, dem Spiritual „The Battle of Jericho“ sowie dem bekannte Weihnachtshit „Jingle Bells“ verzauberten sie das Publikum. Diesen einzigartigen Musikwelten stand der Kammerchor Klangfarben Gießen in nichts nach. Ola Gjeilos „Norther Lights“ war einer ihrer Beiträge, zu dem auch das brasilianische Weihnachtslied aus dem Heimatland des Dirigenten Jean Kleeb „Estrela de Natal“ gehörte. Bekannt unter anderem von den „Drei Stimmen“, bildete Ingi Fett im weißen Abendkleid ein weiteres Glanzlicht an diesem Abend. Premiere hatte dabei an ihrer Seite Tochter Lilli. „When christmas comes to town“ aus dem Film „Polarexpress“ und „Santa Claus is coming to town“ verzauberte die Konzertbesucher. Zum Finale stimmten die Sängerinnen und Sänger gemeinsam mit dem 25-köpfigen Orchester und dem Publikum Michael Jacksons Hymne „We are the world“ an . Ein schönes musikalisches Signal für das verbindende der Menschheit über alle Grenzen. Der transatlantische Austausch den die Brücke in der Zusammenarbeit mit dem VDAC betreibt, ist dafür von wichtiger Bedeutung, verdeutlichte Schmidt in seines Dankesworten am Ende. Besonders erwähnte er dabei die zahlreichen Helfer und Unterstützter. So gehörten unter anderem der Präsident der Kulturorganisation INTERKULTUR mit Günter Titsch und INTERKULTUR China, Wang Qin, BILL Event mit Richard Stoiß, BIEBER Marburg mit Sven Bieber, Auto Häuser mit Gerhold Häuser und die Volksbank Mittelhessen mit dem Generalbevollmächtigten Dr. Lars Witteck zu den Unterstützern aus der heimischen Region von Winter MUSIC Wonderland. Weiterer Dank galt der Licher Brauerei, der Bäckerei Künkel, der Blumenwerkstatt hoch2, IVV Weinhandel, RG-BOX Kommunikation, Saarbourg Design und dem Team der Volksbank Mittelhessen.

„Fakenews schädigen Vertrauen der Gesellschaft“

Chief of Staff“ der US-Army Europe Brigadegeneral Markus T. Laubenthal beim Brücke-Empfang

„Chief of Staff“ der US-Army Europe in Wiesbaden , Markus T. Laubenthal (3.von rechts) mit Brücke-Präsident Roger Schmidt (rechts) und Vizepräsident Günther Schmadel (links) sowie Ehrengäste beim Brücke-Neujahrsempfang 2017

GIESSEN – WETZLAR – MITTELHESSEN (rg) – Es ist lange her, dass hochrangiger militärischer Besuch in Gießen begrüßt werden konnte. Bis zum Abzug der letzten US-GIs im Jahr 2007 beherrschten deutsche und amerikanische Soldaten über viele Jahrzehnte das Straßenbild als Garnisonsstadt. Die Zeiten änderten sich und ändern sich erneut. Mit Brigadegeneral Markus T. Laubenthal war am Mittwochabend mit dem „Chief of Staff“ aus dem Hauptquartier der US-Army Europe in der Wiesbaden einer der führenden deutschen Generäle auf Einladung des Deutsch-Amerikanischen Klubs DIE BRÜCKE Gießen-Wetzlar zu Gast. Laubenthal war der erste deutsche „Chief of Staff“ in den amerikanischen Streitkräften überhaupt an der Seite von US-Generals Ben Hodges. Beim Brücke-Neujahrsempfang im bis auf den letzten Platz gefüllten großen Saal des Hotels Köhler nutzte er seine Rede um die aktuelle sicherheitspolitische Situation in Europa zu beleuchten und für die wichtige Zusammenarbeit innerhalb des nordatlantischen Verteidigungsbündnis zu werben. Das über all dem die Unsicherheiten über den politischen Weg der neuen US-Administration schwebten, war allenthalben auch bei der Begrüßungsrede von Brücke-Präsident Roger Schmidt zu greifen. Alleine der Name des neu gewählten US-Präsidenten fiel kein einziges mal.

 

Prominente Gäste waren zudem zum Brücke-Empfang gekommen, den darunter waren neben dem höchsten Repräsentanten des Hessischen Parlaments, Landtagspräsident Norbert Kartmann und dessen Parteifreund Hans-Jürgen Irmer zudem der Stadtverordnetenvorsteher Egon Fritz und Stadträtin Monika Graulich aus Gießen und aus Wetzlar, Stadtrat Manfred Viand, gekommen. Musikalisch hatten der gemischte Chor Modern Voices unter Leitung von Andreas Stein vom Gesangverein Germania Watzenborn-Steinberg mit eine Potpourri amerikanischer Evergreens die Gäste zu Beginn eingestimmt. Schmidt warnte in seiner Rede vor falschen Propheten und vermeintlichen Heilsbringern, die zur Zeit Konjunktur haben. Zukunft habe Deutschland in der Gemeinschaft der Europäer, damit Freiheit, Frieden und Wohlstand erhalten bleibe. Höhen und Tiefen in den transatlantischen Beziehungen, habe es schon immer gegeben. Die deutschen und amerikanischen Interessen blieben in den großen Zusammenhängen der Geschichte bestehen. Der Brücke-Klub wird weiter klaren Kurs für die transatlantische und Völker verbindende Verständigung in Respekt zum Wohle aller Menschen halten, versprach Schmidt.

Fakenews – gefälschte Nachtrichten“, gerade in sozialen Medien und dabei oft aus russischen Quellen, schädigten das Vertrauen innerhalb unserer westlichen Gesellschaften, warnte Brigadegeneral Markus T. Laubenthal. Die 28.000 in Deutschland stationierten US-Soldaten von ehemals 300.000 leisten aktuell einen umso wichtigeren Beitrag gemeinsam mit der Bundeswehr und den anderen NATO-Verbündeten zur Sicherheit in Europa. Die Propaganda und Desinformation im Internet sowie die Ereignisse in der Ost-Ukraine hätten gezeigt, dass die beschlossene Verstärkung der Abschreckung wichtig sei. Die US-Army Europe (USAREUR) habe aktuell eine Brigade mit 3.500 Soldaten mit 440 Kettenfahrzeugen aus Fort Carson in Colorado für neun Monate über Bremerhaven nach Ostpolen verlegt. Eine logistische Herausforderung, die mit 1.040 Waggons in 37 Zügen bewältigt wurde. Weiteres Gerät folge zur Einlagerung in Depots zur Stärkung der schnellen Einsatzbereitschaft. Besorgte Bürger würden ihn Fragen, ob dieses „Säbelrasseln“ nötig und nicht viel mehr Dialog gefragt sei, so der General. Die Kommunikationskanäle seien offen, allerdings die Gesprächsergebnisse nicht befriedigend, wäre dann die Antwort. Eine angemessene und sichtbare Abschreckung angesichts der russischen Aktionen ist nötig, so der einmütige politische Wille. Die Geschwindigkeit zur Reaktion mit entsprechender Kampfstärke habe sich in den vergangenen Jahren erhöht. Übungen seien notwendig.

Besonders mit der jungen Zivilgesellschaft will man den Dialog nun weiter verstärken. Dafür wurde ein Intern-Programm mit Praktika für Studenten in den US-Streitkräften in Grafenwöhr, Kaiserslautern und Wiesbaden ins Leben gerufen, teilte er mit. Bereits 40 junge Menschen nicht nur aus Deutschland hätten in den letzten 15 Monaten das Angebot in den Bereichen Mediengestaltung, Journalismus, Umwelttechnik und Sprachen genutzt. Unter Telefon 0611 143 537 0401 kann man sich persönlich oder per Mail unter usarmy.wiesbaden.usareur.mbx.praktikum@mail.mil informieren und anmelden, warb er. Für Laubenthal war sein Kommen gleichzeitig der Abschied aus Hessen. In Oldenburg übernimmt er das Kommando der 1. Panzerdivision. Mit Brigadegeneral Kai Rohrscheider wird als sein Nachfolger erneut ein Deutscher als ein Zeichen für Kontinuität der guten deutsch-amerikanischen Beziehungen im USAREUR-Hauptquartier in Wiesbaden gleichberechtigt an der Seite mit dem US-Oberkommandierenden stehen.

 

Römisches Forum und Bronze-Pferdekopffund in Waldgirmes sind Brücke-Stammtischthemen

reiterstatueGIESSEN (rge), 31.10.2016 – In die Zeit des römischen Imperiums vor rund 2.000 Jahren entführt der Leiter der LEGIO Augusta Germanica und Vorstandsmitglied vom Förderverein Römisches Forum Waldgirmes, Herrn Hartmut Krämer, die Gäste beim Stammtisch des Deutsch-Amerikanischen Klubs DIE BRÜCKE Gießen-Wetzlar am Mittwoch, den 2. November 2016. Um 19.30 Uhr wird er im Hochzeitssaal des Hotel Köhler in Gießen, Westanlage 33-35 unter der Überschrift „Waldgirmes, eine römische Stadtgründung in Germanien“ in einem Multimediavortrag über das Zusammenleben von Römern und Germanen in Mittelhessen berichten. Dann gibt es auch vielleicht neue Entwicklungen über den laufenden Streitfall zum epochalen Fund des römischen Bronze-Pferdekopfes in der Lahnauer Gemarkung zu berichten. Interessierte Bürger und Mitglieder sind herzlich eingeladen.

 

Neujahrsempfang mit Staatsminister Braun

GIESSEN-WETZLAR (rg/rge/ger), Der Deutsch-Amerikanische Klub „Die Brücke“ lädt am Freitag, den 15. Januar 2016 um 19.30 Uhr zum Neujahrsempfang im Hotel Köhler in Gießen. Ehrengast ist der Staatsminister bei der Bundeskanzlerin, Prof. Dr. Helge Braun MdB, der seine Rede unter den Titel „Deutschlands Herausforderungen 2016“ gestellt hat. Zudem hat der Präsident des Verbandes Deutsch-Amerikanischer Klubs (VDAC), Jacob Schrot, sein Kommen angekündigt.

„Gesicht der Luftbrücke“ Gail S. Halvorsen in Frankfurt ausgezeichnet

Transatlantischer Botschafter für Freiheit und Menschlichkeit vom VDAC gewürdigt

Brücke-Präsident Roger Schmidt gemeinsam mit Mercedes und Peter Wild (Mitte) sowie US-Generalkonsul in Frankfurt, James W. Herman (rechts)
Brücke-Präsident Roger Schmidt gemeinsam mit Mercedes und Peter Wild (Mitte) sowie US-Generalkonsul in Frankfurt, James W. Herman (rechts)

FRANKFURT, 11.10.2015 – „Gail S. Halvorsen ist wie kein anderer das Gesicht der Berliner Luftbrücke“ sagte der ehemalige Vorstandsvorsitzende der Fraport AG Prof. Wilhelm Bender bei der Verleihung der General Lucius D. Clay-Medaille an den weltberühmten Luftbrücke-Piloten. Im Frankfurter Römer sangen ihm die 150 geladenen Gäste bei der Festveranstaltung im Rahmen des Deutsch-Amerikanischen Tages 2015 des Verbandes der Deutsch-Amerikanischen Clubs (VDAC) ein Geburtstagsständchen, denn am gleichen Tag feierte er mit seiner Familie in den USA seinen 95. Geburtstag. Aus gesundheitlichen Gründen konnte er den Atlantik nicht überqueren, dafür nahm seine jahrzehntelange gute Freundin Mercedes Wild in seinem Auftrag die Clay-Medaille entgegen. Sie hatte als Kind vom als bekannt gewordenen „Candy-Bomber“ Süßigkeiten aufgefangen, die an seinen von ihm selbst gebastelten Fallschirmen die Kinder in Berlin während der Blockade glücklich machte und Hoffnung schenkte.

Die Begeisterung für diese Aktion zur Freiheit von Berlin, deren Beispiel viele Piloten in den Jahren 1948/1949 folgten, machte Geschichte und ihn selbst zu einem „Popstar im Cockpit“. Kinder und Jugendliche folgen ihm heute noch bei seinen persönlichen Erlebnisberichten in Schulen und Universitäten, die immer von der zentralen Botschaft der Menschlichkeit und Völkerverständigung geprägt sind. Dies unterstrich auch Bender, denn es sei nicht selbstverständlich, das 70 Jahre nach diesen historischen Ereignissen Halvorsen noch so engagiert für die transatlantischen Beziehungen wirbt. „Er ist authentisch und freundlich“ fasst er dessen Ausstrahlung zusammen.

 

VDAC-Präsident Jacob Schrot übergab die Clay-Medaille an die Berlinerin Mercedes Wild mit den besten Wünschen für Halvorsen. Zuvor hatten ihn der Stadtverordnetenvorsteher Stephan Siegler, US-Generalkonsul James W. Herman, der Vizepräsident des American Chamber of Commerce David R. Knower sowie der Direktor der Atlantischen Akademie
Dr. David Sirakov in Grußworten gewürdigt. Dabei stellten alle Redner auch die transatlantischen Aktivitäten des VDAC mit seinem Studentenaustausch und Jugendprogramm heraus. Für die musikalische Untermalung beim Festakt sorgten die Musiker der Brass6`tett des Heeresmusikkorps Kassel.