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Stabübergabe bei DIE BRÜCKE – Petra Bröckmann neue Präsidentin

Nach 18 Jahren in der Präsidentschaft, davon 6 Jahre als Vize-Präsident und 12 Jahre Präsident, hat Roger Schmidt den Staffelstab beim deutsch-amerikanischen Klub DIE BRÜCKE Gießen-Wetzlar an die neue Präsidentin Petra Bröckmann übergegeben. In seine Zeit fielen neue Brücke-Veranstaltungen wie erfolgreiche Benefiz-Konzerte „We are the world“ und die Neujahrsempfänge mit internationalen Persönlichkeiten sowie die Etablierung eines Internship- und Robotik-Programms für junge Menschen zur Zukunftssicherung des transatlantischen Klubs. An der Seite von Bröckmann steht als neue Vize-Präsidentin Anja Gelitzer. Schmidt selbst wird in leitender Funktion weiter neue Projekte betreuen. Bei der Mitgliederversammlung im Rustico Heuchelheim gab es neben diesen Veränderungen im Vorstand Berichte und Ehrungen langjähriger Mitglieder. 

Ehrungen bei der Brücke-Mitgliederversammlung

In seinem Jahresbericht ging Schmidt auf das zurückliegende Jahr 2020 an. Beim Neujahrsempfang zum 70-jährigen Brücke-Jubiläum im Januar konnte man noch Frankfurts Bürgermeister Uwe Becker als Ehrengast begrüßen, bevor alle weiteren Festveranstaltungen aufgrund des Corona-Lockdowns abgesagt werden mussten. Trotz allem wurden im Verlauf der sommerlichen Lockerungen eine gemeinsame Wanderung zum Klosterwald Arnsburg sowie die Mitgliederversammlung durchgeführt. Die Pandemie führte zudem dazu, dass die US-Praktikantin beim Unternehmen Schunk nach Hause reisen musste, informierte Internship-Verantwortlicher Helmut Ott. Darunter litt auch der Studentenaustausch, denn kein Student konnte anreisen oder in die USA gehen, wie Studentenbeauftragte Kerstin Pal berichtete. Über ein mögliches VDAC-Stipendium für kommendes Jahr können sich Studenten noch bis April 2022 bei ihr informieren. Das Netzwerk für das Robotik-Programm wurde mit Unterstützung der Justus-Liebig-Universität weiter ausgebaut, konnte man dem Bericht aus dem Bereich MINT von Henri Becker entnehmen. Hier ist der Start für der FIRST LEGO League in unserer Region für die Saison 2022/23 ab April geplant. In dem Wettbewerb können Schulen aus ganz Mittelhessen teilnehmen. Von einer guten Kassenlage konnte der scheidende Schatzmeister Fritz Hoßbach berichten, der die einstimmige Entlastung folgte. 

Der neue Brücke-Vorstand 2021/23

Bei den Ehrungen wurden für 30 Jahre Heinz-D. und Meden Rink, Evelyn und Günther Schmadel sowie Volker und Gabriele Stephan persönlich Dank und Anerkennung ausgesprochen werden. Stephan Breithaupt wurde für 25 Jahre Brücke-Treue geehrt. In Abwesenheit wurden Rüdiger Schmidt (30 Jahre) sowie Regina Adam sowie Adelheid und Wolfgang Glaser (25 Jahre) gewürdigt. 

Der neu gewählte Vorstand und Ausschuss setzt sich wie folgt zusammen: Präsidentin -neu-Petra Bröckmann, Vize-Präsidentin -neu-Anja Gelitzer, Schatzmeister -neu- Klaus Müller, Studentenbeauftragte Kerstin Pal, Besitzerin -neu- Marion Balser, Schriftführerin Stefanie Vera Müller, Social Affairs -neu- Lilly Breithaupt, Evelyn Schmadel, Gabriele Stephan, Wetzlar/MINT Henri Becker, German-American Affairs/Intership Helmut Ott, Berater Jürgen Gemmer und Fritz Hoßbach, Sonderprojektleiter Roger Schmidt. Dank ging an alle neuen, wechselnden und scheidenden Vorstandsmitglieder für ihre geleistete ehrenamtliche Arbeit. 

In diesem Jahr plant die Brücke noch für eine Herbstwanderung am 17. Oktober sowie eine Thanksgiving-Feier am 27. November, soweit es die Pandemie-Maßnahmen zulassen. Stammtische finden ebenfalls wieder im Rustico Heuchelheim statt. Infos im Internet unter www.dac-bruecke.de.    

Brücke feierte im Kleintierpark Fernwald

Im Kleintierpark in Fernwald trafen sich in diesen Sommertagen die Mitglieder des Deutsch-Amerikanischen Klubs DIE BRÜCKE Gießen-Wetzlar endlich wieder einmal persönlich zur traditionellen BBQ-Familienfeier. Entsprechend den 3-Regeln waren alle Gäste geimpft, genesen oder getestet, sodass einigen schönen Stunden im Tierpark des Steinbacher Kleintierzuchtvereins nichts im Wege stand. Einen besonderen Gast konnte zudem mit Landrätin Anita Schneider begrüßt werden.

Sie informierte sich aus erster Hand über die Entwicklungen im Studenten- und Internship-Programm während den Pandemiezeiten sowie über das geplante Robotik-Programm zur Etablierung der FIRST LEGO League für 2022 in Mittelhessen. Helmut Ott, Roger Schmidt und Henri Becker berichteten von den positiven Vorbereitungsgesprächen mit Universitäten, Schulen und Unternehmen in der Region. Organisiert hatte das BBQ Petra Bröckmann, Evi Schmadel und Gabi Stephan mit weiteren Helfern. Am Grill versorgte Stephan Breithaupt unter den besonderen BBQ-Hygienebedingungen die zahlreichen Gäste mit Grillwürstchen. Dank ging an alle Helfer und die Kleintierfreunde für die Gastfreundschaft.

70 Jahre DIE BRÜCKE – Corona verhindert Feier – Praktikumsprogramm erfolgreich

In diesem Jahr wird der Deutsch-Amerikanische Klub DIE BRÜCKE Gießen-Wetzlar 70 Jahre alt und blickt dabei auf wechselvolle Jahre zurück. Dieser Gründungsgeburtstag sollte eigentlich groß gefeiert werden. Leider machte die Corona-Pandemie dem transatlantischen Klub mit seinen über 100 Mitgliedern für die geplanten Feierlichkeiten im April im Mathematikum Gießen einen Strich durch die Planungen. Darüber berichtete Brücke-Präsident Roger Schmidt bei der dieser Tage stattfindenden Mitgliederversammlung, die aufgrund der aktuellen Lage zu einem verspätet und zum anderen nicht im Vereinshaus im Hotel Köhler in Gießen sondern im Restaurant Rustico in Heuchelheim stattfinden musste. 

Ehrungen beim Deutsch-Amerikanischen Klub DIE BRÜCKE Gießen-Wetzlar: vlnr. Brücke-Präsident Roger Schmidt ehrte gemeinsam mit Vizepräsidentin Petra Bröckmann die Mitglieder Klaus und Marlene Leske (25 Jahre) und Helga und Fritz Hoßbach (40 Jahre) 
 

In seinem Bericht hob er den erfolgreichen Start des neuen Brücke-Praktikum-Programms hervor, bei dem im letzten Jahr zwei junge US-Amerikaner in deutschen Unternehmen hier vor Ort tätig waren. Zum einen war der Student Andrew Price Watson aus Alabama bei der Kulturorganisation Interkultur und zum anderen Joshua Pietz aus Hessens US-Partnerstaat Wisconsin beim KI-Unternehmen ESE Deutschland im Praktikumseinsatz. Positiv wurde das von beiden Seiten aufgenommen, informierte Helmut Ott, der für die erfolgreichen Planungen verantwortlich zeichnete. Die dritte Praktikantin mit Emily Sun aus Pennsylvania, die bei Schunk in Heuchelheim für dieses Frühjahr eine Zusage erhalten hatte, musste vorzeitig aufgrund der Pandemielage das Praktikum abbrechen und in ihre Heimat zurückreisen wurde bedauert. Insgesamt sieht man für die Zukunft großes Potential, um die Verständigung zwischen den Menschen in den USA und Deutschland auf diesem Weg zu fördern, da beiderseitiges Interesse von Universitäten, Unternehmen und jungen Menschen dies und jenseits des Atlantiks besteht. Überhaupt sei das zwischenmenschliche Klima mit allen Partnern, ganz anders als in der großen Politik, sehr angenehm und freundschaftlich. 

2019 waren zudem interessante Gäste bei gesellschaftlichen Ereignissen bei der Brücke zu Gast, wie unter anderem Landrätin Anita Schneider, Sven Ringsdorf von der Europa-Union, die Landtagsabgeordneten Frank-Tilo Becher (Gießen) und Frank Steinraths (Wetzlar) sowie Schüler des Robotics-Projekts der US-Highschool in Wiesbaden mit ihren Lehrern. Neujahrsempfang, Stammtische, Frauentreffen (Ladies Gathering), Wanderungen, BBQ, das Weihnachtsliedersingen mit den Wetzlarer Partnerschaftsvereinen und das Thanksgiving-Dinner im Rustico waren jeweils Highlights im gesellschaftlichen Klubleben. 

Kleiner Wermutstropfen war 2019, das nach der Verabschiedung des Austauschstudenten Andrew Price Watson kein neuer US-Student über den Verband (VDAC) nach Gießen entsandt wurde informierte der Studentenbericht von Kerstin Pal. Auch konnte nach Julia Horst kein neuer deutscher Student gewonnen werden. „Ein Austausch in die USA ist nicht mehr so interessant.“ Als Gründe würden oft das modularisierte Studium und der damit verbundene Druck das Studium schnell zu beenden angeführt. Weiterhin gebe es in Konkurrenz mittlerweile weltweit interessante Angebote für ein Auslandsstudium. 

Die finanzielle Lage des Klubs bezeichnete Schatzmeister Fritz Hoßbach als gut, dank auch der Unterstützung von Unternehmen und Privatpersonen. Danke sagte Schmidt am Ende allen Unterstützern und treuen Mitgliedern. So konnte er persönlich Helga und Fritz Hoßbach (Gießen) für 40 Jahre Mitgliedschaft Dank und Anerkennung mit Geschenk aussprechen, genauso wie für Marlene und Klaus Leske (Lich), die 25 Jahre Mitglieder sind. 

Wie es in den kommenden Monaten weiter geht, konnte am Ende der Brücke-Präsident nicht genau vorhersagen. Im Terminplan stehen noch eine Wanderung in Wetzlar am 18. Oktober sowie das Thanksgiving-Dinner am 28. November. Die Pandemie-Situation bewertet man Monat für Monat neu. Die 70 Jahr-Brücke-Feier möchte man im kommenden April nachholen, dann unter dem Titel „70+1“. Die Projekte für junge Menschen, zu denen ab Herbst 2021 neben Studenten-, Jugend- und Praktikumsprogramm noch ein Robotics-Programm für Jugendliche gehören soll, will man soweit es die Situation zulässt weiter vorantreiben. 

Appell für Demokratie und friedliches Miteinander

Frankfurts Bürgermeister und Kämmerer Uwe Becker war Ehrengast beim Brücke-Neujahrsempfang 2020

Einen leidenschaftlichen Appell für die Demokratie und ein friedliches Miteinander öffentlich einzustehen, richtete Frankfurts Bürgermeister Uwe Becker in seiner Ansprache beim Neujahrsempfang des Deutsch-Amerikanischen Klubs Gießen-Wetzlar DIE BRÜCKE an die Zuhörer. Dabei blickte er auf aktuelle Entwicklungen, die mit Angst, Hass und Gewalt gegen Minderheiten, Andersdenkende und Fremde gesät werden. Am Mittwochabend war der Kämmerer der benachbarten Main-Metropole, der auch Antisemitismusbeauftragter des Landes Hessen ist, diesjähriger Brücke-Ehrengast. Seine beachtenswerte Rede läutete die Feierlichkeiten zum 70-jährigen Brücke-Geburtstag in diesem Jahr ein. Neben Becker waren zudem weitere hochkarätige Gäste mit Gießens Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz, der Stadtverordnetenvorsteher Frank Walter Schmidt, die Wetzlarer Stadträtin Barbara Keiner sowie als Vertreter der Vereinigten Staaten und weltweit größten Auslandsvertretung dem US-Generalkonsulat in Frankfurt mit Plamen Mavrov gekommen. Musikalisch stimmte der Chor der Liederblüte Garbenteich unter Leitung von Philipp Langstroff auf das neue Jahr ein.

Begrüßt wurden die Gäste im bis auf den letzten Platz gefüllten Hochzeitssaal von Brücke-Präsident Roger Schmidt. Er erinnerte an die amerikanischen und deutschen Frauen, die vor sieben Jahrzehnten den Klub gegründet hatten und dabei die Brücke der Verständigung nach den Jahren des Krieges beschritten hatten. „Ein kleines Wunder“ fand Oberbürgermeisterin Grabe-Bolz die Brücke-Gründung in ihren Grußworten. Für die Deutschen sei die Westintegration wie ein „wärmendes Feuer“ gewesen. Für viele Gießener bildeten der Alpine- und Woodland-Club und die PX auf dem Gelände in und rund um das US-Depot erste persönliche Begegnungen mit den Amis und ihrer Kultur. Sie selbst verbindet die USA gedanklich bis heute mit dem ersten Erleben des süßen Geschmacks der Peanutbutter aus dem PX-Store in ihrer Jugendzeit. Das die Ausstellungstücke des ehemaligen Care-Museums im Stadtarchiv aktuell gesichert werden konnten, freue sie besonders, denn die US-Amerikaner gehörten zur Gießener Stadtgeschichte. 

vlnr. Brücke-Vizepräsidentin Petra Bröckmann, Gießens Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz, Frankfurts Bürgermeister Uwe Becker, Gießens Stadtverordnetenvorsteher Frank Schmidt, Stadträtin aus Wetzlar Babara Keiner, Vertreter des US-Generalkonsulats Frankfurt Plamen Lavrov und Brücke-Präsident Roger Schmidt beim Neujahrsempfang 2020

„Wir müssen dafür einstehen, dass Verständnis, Gemeinschaft und ein gesellschaftliches Miteinander bestehen bleiben.“ sagte Becker auch im Blick auf den bevorstehenden 27. Januar im Gedenken des 75. Jahrestags der Befreiung des Konzentrationslager Ausschwitz. Antisemitismus als „Gift der Gesellschaft“ wachse wieder, daher gelte es dafür gemeinsam dagegen einzustehen. Leider seien viele unterwegs, die nichts anderes im Sinn hätten als die Gesellschaft mit Hass und Angst auseinanderzutreiben. Deren Ziel: „Ein anderes Deutschland.“ Engagement von der Bürgerschaft für diese Gesellschaft einzustehen sei umso mehr gefragt. Die heutige Demokratie sei fester als damals in der Weimarer Republik. Von den Menschen wünsche er sich wie bei der Jugend für die Zukunft unseres Planeten im „Friday for future“ zu demonstrieren auch für demokratische Werte und für Miteinander und Vielfalt einmal wöchentlich auf die Straße zu gehen.   

Die Brücke als transatlantische Freundschaftsinitiative lebe dies seit ihrer Gründung 1950. Als einer der ersten Klubs war sie damals im Dachverband des VDAC engagiert, sammelte schon in den 50er Jahren Geld im „March of Dimes“ für kranke Kinder, würdigte Becker. Die USA als unser wichtigster Partner prägten, die seitdem in Frieden lebende Region, so Becker. Zur Freiheit, Stabilität und Sicherheit gehörten dabei auch, dass Menschen ihren Kopf für Demokratie und Freiheit hinhalten, blickte er auf die Soldaten von Bundeswehr und US-Army.  

Weitere Termine im Jubiläumsjahr „70 Jahre DIE BRÜCKE“: Akademischer Abend am 8. Mai und Festabend zu Thanksgiving am 28. November. 

DIE BRÜCKE wird 70 – Feierlichkeiten in 2020

Der Deutsch-Amerikanische Klub DIE BRÜCKE Gießen-Wetzlar feiert 2020 seinen 70. Geburtstag. Der 1950 gegründete Klub in Mittelhessen startet mit dem Neujahrsempfang am 15. Januar 2020 in die Feierlichkeiten. Ehrengast ist an diesem Abend der Frankfurter Bürgermeister und Antisemitismusbeauftragte des Landes Hessen Uwe Becker. 

Vor sechs Jahre feierte die Brücke mit einem großen Finale „We are the World“

Am historischen Datum des 8. Mai wird in einer Feierstunde an die Brücke-Gründung 1950 erinnert. Gedacht wird dann auch an das Ende des 2. Weltkrieges und die Befreiung vom Nationalsozialismus 1945. 

Abschluss der Brücke-Feierlichkeiten bildet die Thanksgiving-Feier am 28. November 2020 mit Musik und Unterhaltung im festlichen Rahmen. 

Schirmherr im Klub-Jubiläumsjahr ist der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier.

Roboter zeigte bei BRÜCKE-BBQ im Kleintierpark was er kann

Come together beim Brücke-BBQ in Fernwald mit US-Highschool-Schülern

FERNWALD/GIESSEN/WETZLAR (rg/rge/ger), In diesem Jahr hatte der Deutsch-Amerikanische Klub DIE BRÜCKE Gießen-Wetzlar junge amerikanische Gäste von der Wiesbaden US Highschool beim traditionellen BBQ zu Gast. Die Gruppe von Schülern waren mit ihrem Lehrer Brian Barns in den Kleintierpark in Steinbach gekommen und präsentierten dabei einen von ihnen entwickelten und gebauten Roboter. Damit demonstrierten sie ihre Arbeit aus der 25-köpfigen Projektgruppe „RoboWarriors FIRST Team #3011“ mit Schülern im Alter von 10 bis 17 Jahren mit der sie an dem FIRST-Robotics-Wettbewerb teilgenommen hatten. Das internationale Programm soll die Jugendlichen an Technik und Wissenschaft heranführen, so lautete diesmal das Projekt zum Bau eines Roboters für eine Weltraumstation „Destination: Deep Space“. Das komplexe Modell hatte dabei Aufgaben des Transports zu lösen. Eines der FIRST-Programme für Jugendliche soll bald in Mittelhessen etabliert werden, kündigte Brücke-Präsident Roger Schmidt gemeinsam mit dem verantwortlichen Brücke-Vorstandsmitglied Henri Becker Planungen für 2020 an. Erste Gespräche mit den zentralen deutschen Organisatoren in Leipzig wurden bereits geführt. Unterstützung aus Politik, Bildung und Wirtschaft wurden bereits für die neuen Brücke-Projekte in Mittelhessen signalisiert, so waren bei der Roboter-Präsentation in Fernwald während des BBQ unter anderem auch die beiden hessischen Landtagsabgeordneten Frank-Tilo Becher (Gießen) und Frank Steinraths (Lahn-Dill) interessierte und staunende Gäste über die komplexe Projektarbeit der US-Amerikanischen Jugendlichen. Sie hatten nur sechs Wochen in ihrer Arbeit nach dem regulären Unterricht gebraucht. Für die Klassenkasse gab es schon mal eine Brücke-Spende von 200 Euro für die Highschool-Schüler sowie Baseball-Club-Caps als Erinnerung an ihren Besuch. Erfolgreich war auch schon für die Brücke der Start des Praktikumprogramms in diesem Jahr. Projektverantwortlicher Helmut Ott konnte hier mit den Brücke-Mitgliedern gemeinsam Joshua Pietz von der Univerität Wisconsin begrüßen, der bei der Firma ESE Engineering und Software-Entwicklung drei Monate im Bereich der künstlichen Inteligenz (KI), dank Vermittlung des dort tätigen Mitglieds Daniel Pal, tätig ist. Ein weiterer Praktikant ist mit Price Andrew Watson aus Alabama zurzeit bei der Kulturorganisation INTERKULTUR in Fernwald tätig.  

Landrätin Anita Schneider Ehrengast beim Brücke-Neujahrsempfang 2019

Landrätin Anita Schneider war Ehrengast beim Brücke-Neujahrsempfang 2019

Die Landrätin des Landkreises Gießen Anita Schneider stimmte im Januar die 60 Gäste bei unserem BRÜCKE-Neujahrsempfang im Hotel Köhler in Gießen auf das neue Jahr 2019 ein. Große Herausforderungen sah sie genauso, wie Brücke-Präsident Roger Schmidt Deutschland, auf Europa, USA und die Welt zukommen. Musikalisch umrahmte nach den gemeinsam gesungenen Nationalhymnen Bartion Matthias Hampel den Empfang, zu der auch die VDAC-Präsidentin Sigrid Behnke-Dewath begrüßt werden konnte. Sie übermittelte in Grußworten die besten Wünsche an alle BRÜCKE-Mitglieder und ihre Gäste, darunter einige aus befreundeten Partnerschaftsvereinen aus ganz Mittelhessen.

Kanzleramtschef Helge Braun würdigte menschliche Brückenbauer in Fernwald 

Kanzleramtschef Helge Braun würdigte menschliche Brückenbauer in Fernwald 

BRÜCKE-Talk mit Kanzleramtschef Prof. Dr. Helge Braun bei INTERKULTUR in Fernwald

Kanzleramtsminister Prof. Dr. Helge Braun traf sich am Montag (22.10.2018) mit Mitgliedern des Deutsch-Amerikanischen Klubs DIE BRÜCKE Gießen-Wetzlar in Fernwald zum transatlantischen Austausch. Im deutschen Hauptquartier der international operierenden Kulturorganisation INTERKULTUR im Steinbacher Gewerbegebiet „Ruhberg“ begrüßten Brücke-Präsident Roger Schmidt gemeinsam mit Interkultur-Präsidenten Günter Titsch den Gast aus der Hauptstadt Berlin vor 30 interessierten Zuhörern. „Die Zeiten haben sich massiv verändert.“ stellte Braun gleich zu Beginn klar. Westbindung und NATO seien nicht mehr selbstverständlich, wie in früheren Jahren. Politiker verändern sich, die Menschen bleiben, führte er aus und würdigte die Bedeutung des internationalen zwischenmenschlichen Austauschs, wie durch DIE BRÜCKE im Jugend- und Studentenaustausch. Schwierige Phasen zu überstehen, sei eine wichtige Aufgabe von Politik und Diplomatie. Einfach Urteile über andere, seien nicht angebracht. Demokratische Entscheidungen in anderen Ländern gelte es zu respektieren. Die deutsche Regierung müsse sich zurzeit täglich auf neue nicht vorhersehbare Ereignisse einstellen, berichtete Braun aus seiner täglichen Arbeit im Kanzleramt. Lösungen sind nicht immer, wie viele Bürger hoffen, schnell zu finden unterstrich Braun weiter und erinnerte an den bevorstehenden Brexit, angedrohten Protektionismus, die Flüchtlinge aus Afrika und den arabischen Ländern aufgrund von Kriegen und Armut sowie Bundeswehreinsätze. Eine besondere Form von Friedenspolitik mit Hilfe der Kultur im Rahmen der Chormusik vermittelt INERKULTUR wurde im weiteren Verlauf gewürdigt. Die international aufgestellten Gastgeber um Titsch stellten beim Brücke-Talk dem Minister ihre weltweiten Chorfestivals vor, darunter auch in den USA. Die Olympiade der Chöre mit den World Choir Games fanden so 2012 in Cincinnati/Ohio statt, erfuhr Braun. Titsch vermittelte auch die Herausforderungen in der Visa-Politik sowie weiteren Hürden im politischen Spannungsfeld, um diese Festivals erfolgreich zu organisieren. Braun konnte erleben, dass nicht nur Amerika sondern unter anderem auch China, Russland und Südafrika zu den Veranstaltungsländern von INTERKULTUR gehören. Brücken bauen zwischen den Menschen, verbindet die beiden Organisationen wie DIE BRÜCKE und INTERKULTUR, sagte Günter Titsch am Ende des Talks. Schmidt bedankte sich am Ende bei Braun für das Kommen und das offene Gespräch und bei Titsch für die Gastfreundschaft. 

Gruppenfoto nach dem BRÜCKE-TALK mit Kanzleramtschef Prof. Dr. Helge Braun bei der Friedensglocke der World Choir Games

„Rocket Man“ Thomas Reiter nahm Brücke-Gäste mit ins All

GIESSEN – Auf eine Reise ins All zu benachbarten Planeten und fernen Galaxien nahm der diesjährige Ehrengast des Brücke-Neujahrsempfang 2018 , der Astronaut Thomas Reiter, die geladenen Gäste mit. Im Hotel Köhler waren die zahlreich gekommen, um von ihm persönlich zu hören und zu sehen, wie seine Erlebnisse beim Flug und seine langen Aufenthalte in der Raumstationen Euromir und später in der ISS waren. Begrüßt wurde er von den Brücke-Präsidenten Roger Schmidt und Petra Bröckmann. Dabei war auch VDAC-Präsidentin Sigrid Behnke-Dewath. Musik gab es zur Einstimmung vom Gießener Chor  Ton in Ton Lützellinden unter Leitung von Matthias Schulze. 

 

Reiter informierte in seinen Vortrag über die robotische und astronautische Raumfahrt in Europa der ESA.  Reiter dessen  Werdegang nach dem Abitur 1977 in Wetzlar bei der Bundeswehr begann und der über die Luftwaffe sich als Astronaut bei der ESA bewarb, wurde 1992 unter 20.000 Bewerbern als einer der wenigen ausgewählt. 1995 folgte nach viel Training der Start zur Euromir. 2006 unternahm er mit der Raumfähre Discovery eine weitere Reise ins Orbit, diesmal zur neuen ISS-Raumstation. 342 Tage verbrachte er auf den Raumstationen, fast ein ganzes Lebensjahr im All. Spektakulär, sei der Ausblick gewesen, für den er allerdings viel zu wenig Zeit aufgrund der zahlreichen Forschungsaufgaben hatte. Zum Wohle aller Menschen. Stammzellenforschung und Kristallzüchtung in Schwerelosigkeit gehören dazu. Er unternahm auch als erster deutscher Raumfahrer einen Weltraumausstieg. Neugierig waren die Zuhörer auf seinen Ausblick. Gibt es Wasser auf Mond und Mars? Es sei möglich und wird von Wissenschaftlern vermutet, so seine Antwort. Da Methan auf dem Mars gemessen wurde, bestehe die theoretische Möglichkeit, dass es dort Leben gebe. Spannend, weil es dort eigentlich kein Methan geben dürfte. Geologisch oder Biologisch wird dann hoffentlich bald der Nachweis erbracht. Die Reise zum Mond wird von den USA für 2019 wieder geplant und der Mars ist 2022 im Blick. Seltene Erden und weitere Rohstoffe locken unter anderem. Noch gilt es die Technik in den Griff zu bekommen. 

Hier der rund einstündige  Vortrag von Thomas Reiter vom 17. Januar 2018 … 

Traumhaft! Brücke-Benefizkonzert Winter MUSIK Wonderland verzauberte Gäste

Ausverkauftes Forum der Volksbank Mittelhessen in Gießen

Das Blasorchester des Musikzug Holzheim mit Dirigent Alfred Peppmöller beim Winter MUSIC Wonderland (Foto: Stephan Sieber)

POHLHEIM (rg/rge/ger), Es war ein traumhafter Konzertabend in Gießen für die gute Sache von Kindern und Jugendlichen kurz vor Weihnachten. Regional und Transatlantisch. Für das Benefizkonzert Winter MUSIC Wonderland des Deutsch-Amerikanischen Klubs DIE BRÜCKE bildete das farbenfroh illuminierte Forum der Volksbank Mittelhessen dafür die perfekte große Bühne und für drei namhafte Chöre mit Cantamus Gießen (Leiter Axel Pfeiffer), Klangfarben Gießen (Jean Kleeb) und Voice Factory Holzheim (Matthias Hampel), ein klangvolles Blasorchester mit dem Musikzug Holzheim (Alfred Peppmöller) und zwei stimmvolle Sängerinnen mit Aayana Bato und Ingi Fett den passenden  Rahmen. Das alles war von der BRÜCKE für die gute Sache der Kinder- und Jugendarbeit der Lebenshilfe Gießen mit der Inklusion in der Sophie-Scholl-Schule Gießen sowie dem Verband Deutsch-Amerikanischer Klubs (VDAC) bestimmt.

 

Brücke-Präsident Roger Schmidt freute sich so mit Moderatorin und Vize-Präsidentin Petra Bröckmann über ein ausverkauftes Haus im gläsernen Forum. Nach dem instrumentalen Intro „Highland Cathedral“ durch die Orchestermusiker überbrachte Volksbank-Vorstand Dr. Lars Witteck die besten Wünsche an die vielen Besucher. Er würdigte dabei besonders die gerade in diesen Zeiten wichtige Völker verbindende transatlantische Arbeit der Brücke. Seinen Worten folgte auch Schirmherrin, Landrätin Anita Schneider. Die ebenfalls anwesende Aufsichtsratsvorsitzende der Lebenshilfe Gießen Maren Müller-Erichsen informierte die Gäste über die inklusive Arbeit an der Sophie-Scholl-Schule im gemeinsamen Lernen von behinderten und nicht behinderten Schülern. Ganz still wurde es im Forum als die Solistin Aayana Bato den „Little Drummer Boy“ mit dem Trommelschlag eines elfjährigen Musikers intonierte. Dem folgte das „Winter Wonderland“ als amerikanischer Weihnachtsklassiker, bevor die Voice Factory unter anderem den beschwingten „Weihnachtskekseswing“ sowie den choreografierten „Lord of the dance“ präsentierten. Der aktuelle Gewinner des Hessischen Chorwettbewerbs, Cantamus Gießen mit Axel Pfeiffer, setzte weitere, besondere Akzente. Mit dem perfekt intonierten „O magnum mysterium“, dem Spiritual „The Battle of Jericho“ sowie dem bekannte Weihnachtshit „Jingle Bells“ verzauberten sie das Publikum. Diesen einzigartigen Musikwelten stand der Kammerchor Klangfarben Gießen in nichts nach. Ola Gjeilos „Norther Lights“ war einer ihrer Beiträge, zu dem auch das brasilianische Weihnachtslied aus dem Heimatland des Dirigenten Jean Kleeb „Estrela de Natal“ gehörte. Bekannt unter anderem von den „Drei Stimmen“, bildete Ingi Fett im weißen Abendkleid ein weiteres Glanzlicht an diesem Abend. Premiere hatte dabei an ihrer Seite Tochter Lilli. „When christmas comes to town“ aus dem Film „Polarexpress“ und „Santa Claus is coming to town“ verzauberte die Konzertbesucher. Zum Finale stimmten die Sängerinnen und Sänger gemeinsam mit dem 25-köpfigen Orchester und dem Publikum Michael Jacksons Hymne „We are the world“ an . Ein schönes musikalisches Signal für das verbindende der Menschheit über alle Grenzen. Der transatlantische Austausch den die Brücke in der Zusammenarbeit mit dem VDAC betreibt, ist dafür von wichtiger Bedeutung, verdeutlichte Schmidt in seines Dankesworten am Ende. Besonders erwähnte er dabei die zahlreichen Helfer und Unterstützter. So gehörten unter anderem der Präsident der Kulturorganisation INTERKULTUR mit Günter Titsch und INTERKULTUR China, Wang Qin, BILL Event mit Richard Stoiß, BIEBER Marburg mit Sven Bieber, Auto Häuser mit Gerhold Häuser und die Volksbank Mittelhessen mit dem Generalbevollmächtigten Dr. Lars Witteck zu den Unterstützern aus der heimischen Region von Winter MUSIC Wonderland. Weiterer Dank galt der Licher Brauerei, der Bäckerei Künkel, der Blumenwerkstatt hoch2, IVV Weinhandel, RG-BOX Kommunikation, Saarbourg Design und dem Team der Volksbank Mittelhessen.