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BRÜCKE-Stammtisch am 3. Septemper 2014: „Die Römer – Germanisches Leben im Imperium Romanum“

Norbert Kissel
Norbert Kissel

GIESSEN/MITTELHESSEN (rg) – Am Mittwoch, den 3. September 2014 ist um 19.30 Uhr der Historiker Norbert Kissel zu Gast bei „DIE BRÜCKE“. Im Hotel Köhler wird er beim Stammtisch über die Römer im Zusammenleben mit den Germanen entlang des obergermanisch-rätischen Limes vor rund 2000 Jahren berichten. Mitglieder und interessierte Bürger sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.

BRÜCKE-Abschied: US-Studentin aus Ohio wird deutsche Kultur und Fachwerk vermissen

Shannon Wilson geht zurück nach Amerika

Brücke-Verabschiedung in die USA! Kerstin Ruppel (Studentenbeauftragte, links), Roger Schmidt (Präsident) und Vize Günther Schmadel (rechts) verabschiedeten beim Brücke-Stammtisch im Hotel Köhler in Gießen die US-Studentin, Shannon Wison und schenkten ihr zur Erinnerung ein JLU-Shirt.
Brücke-Verabschiedung in die USA! Kerstin Ruppel (Studentenbeauftragte, links), Roger Schmidt (Präsident) und Vize Günther Schmadel (rechts) verabschiedeten beim Brücke-Stammtisch im Hotel Köhler in Gießen die US-Studentin, Shannon Wison und schenkten ihr zur Erinnerung ein JLU-Shirt.

GIESSEN/WETZLAR/MITTELHESSEN (rge/ger/rg), Juli 2014, Im vergangenen Oktober 2013 kam die US-Amerikanerin Shannon Wilson durch ein VDAC-Stipendium des Deutsch-Amerikanischen Klubs „Die Brücke“ Gießen-Wetzlar als Austauschstudentin an die Justus-Liebig-Universität Gießen. Am Ende ihres 10-monatigen Aufenthalts sagte sie beim letzten Brücke-Stammtisch im Hotel Köhler in Gießen zu den Mitgliedern und neuen Freunden in der Universitätsstadt„Good Bye!“. Dabei berichtete sie von ihren Eindrücken und ihre Erfahrungen als US-Amerikanerin in Deutschland sowie an der Universität als Studentin. BRÜCKE-Abschied: US-Studentin aus Ohio wird deutsche Kultur und Fachwerk vermissen weiterlesen

Lincoln-Rede: „Meisterstück der Motivation“

Motivationstrainer Scholz bei der Brücke: 

René Scholz (Mitte) wurde für seinen Vortrag über die Lincoln Rede in Gettysburg vom Brücke-Präsidenten Roger Schmidt (rechts) und Tom Leiser (Vorstand Brücke und Friends of the Lahn) gedankt
René Scholz (Mitte) wurde für seinen Vortrag über die Lincoln Rede in Gettysburg vom Brücke-Präsidenten Roger Schmidt (rechts) und Tom Leiser (Vorstand Brücke und Friends of the Lahn) gedankt

GIESSEN/MITTELHESSEN (rge/ger/rg), Am 12. Februar 1809 wurde US-Präsident Abraham Lincoln geboren. Am 18. November 1863 hielt der 16. Präsident der USA seine wichtigste Rede bei der Einweihung des Soldatenfriedhofes auf dem Schlachtfeld von Gettysburg, die noch 150 Jahre später jeder US-Amerikaner in der Schule lernt und verinnerlicht. Die so bekannte „Gettysburg Address“ ging als sein rhetorisches Meisterstück der Motivation in die Geschichte ein. Der Frankfurter Motivationstrainer für Führungskräfte, René Scholz, thematisierte und analysierte diese Lincoln-Rede bei einem Vortrag als Gastreferent beim Deutsch-Amerikanischen Klub „Die Brücke“ Gießen-Wetzlar.

 

Die Sinnstiftung in der Gemeinschaft transportierte Lincoln in der nur zwei Minuten und 278 Worten langen Rede in Perfektion, informierte Scholz im Hotel Köhler vor den Zuhörern. Mitten im Bürgerkrieg appellierte er an die Einigkeit der Nation. Er beendete im Verlauf seiner Präsidentschaft den Bürgerkrieg, unterzeichnete Gesetze gegen die Sklaverei und bereitete den Weg der USA zur Weltmacht vor. Mit seiner Rede sei im auf perfekte Weise eine einzigartige Motivation der Bürger gelungen. Erstmals bestand die Möglichkeit durch Medien diese Botschaft in der gesamten Nation schnell zu verbreiten. Gemeinschaft stiften, der unbedingte Gestaltungs- und Machtwille sowie den Menschen Sinn und Ziel geben,  seien ihm mit seinen Worten dabei auf einzigartige Weise gelungen. Dies wirke bis heute in der US-Nation. Ohne diesen „besten US-Präsidenten“ gebe es vermutlich nicht die westliche Welt mit seinen demokratischen, militärischen und wirtschaftlichen Bündnissen, wie wir sie heute kennen, betonte Scholz. Besondere Bedeutung in der Rede spiele so das immer wieder kehrende Wort „Wir“ und „Uns“ in der Berufung auf Land und die Gemeinschaft. Belehrungen und Bevormundung findet man dagegen keine, dafür immer wieder kehrende Kernbotschaften. Die Frage nach dem „Wie“ in der Motivation von Menschen für neue Herausforderungen stellen sich nicht nur Politiker sondern auch Unternehmen für ihre Mitarbeiter, so Scholz. Die nutzt der Trainer für Führungskräfte in seinen Workshops. Das Kunststück die Lincoln in seiner Rede gelungen sei, war damals komplexe Ereignisse einfach zu erklären und damit die Kernbotschaft mit der Einigkeit der Nation in der anstehenden Herausforderung überzeugend zu vermitteln. Abraham Lincoln beendete damals seine Rede mit den Worten „ … Es ist vielmehr an uns, uns der großen Aufgabe, die noch vor uns liegt, zu verpflichten – ….  – auf dass diese Nation, unter Gott, eine Wiedergeburt der Freiheit erleben soll – und auf dass die Regierung des Volkes, durch das Volk und für das Volk, nicht von der Erde verschwinden möge.“

 

„We are the World“ – BRÜCKE spendet 2.800 Euro

Diakonisches Werk Gießen, transatlantischer Studenten- und Jugendaustausch sowie das Deutsche Rote Kreuz freuen sich über Benefiz-Konzerterlös

Das Brücke-Benefizkonzert "We are the world" hatte einen Gesamterlös von 2.800 Euro eingespielt. Die Brücke-Voristzenden Günther Schmadel (links) und Roger Schmidt sowie Stefanie Vera Müller gemeinsam mit dem Partner von der Volksbank Mittelhessen, Vorstand Frank Witezek, übermittelten die Spenden in gleichen Teilen zu je 1.300 Euro an das Diakonische Werk  und den Verband Deutsch-Amerikanischen Clubs (VDAC) sowie 200 Euro an das DRK für die "Flutopfer Philippinen".  Für das Diakonische Werk erhielten symbolisch deren Leiter Holger Claes und seine Stellvertreterin Ute Kroll-Naujocks.
Das Brücke-Benefizkonzert „We are the world“ hatte einen Gesamterlös von 2.800 Euro eingespielt. Die Brücke-Voristzenden Günther Schmadel (links) und Roger Schmidt sowie Stefanie Vera Müller gemeinsam mit dem Partner von der Volksbank Mittelhessen, Vorstand Frank Witezek, übermittelten die Spenden in gleichen Teilen zu je 1.300 Euro an das Diakonische Werk und den Verband Deutsch-Amerikanischen Clubs (VDAC) sowie 200 Euro an das DRK für die „Flutopfer Philippinen“. Für das Diakonische Werk erhielten symbolisch deren Leiter Holger Claes und seine Stellvertreterin Ute Kroll-Naujocks.

GIESSEN/WETZLAR (rge/ger/rg), Februar 2014 – Am Ende des vergangenen Jahres veranstaltete der Deutsch-Amerikanische Klub „Die Brücke“ Gießen-Wetzlar mit Unterstützung der Volksbank Mittelhessen zum zweiten Mal das Benefizkonzert „We are the world“ im Gießener Rathaus. 200 Zuschauer waren im ausverkauften Konzertsaal begeistert über die Musical-Hits, die „die Stimme“ Ingi Fett und der Projektchor des Liederkranzes Flensungen unter Leitung von Heike Kratz-Gunkel zwei Stunden lang präsentierten. Dieser Tage wurde der Erlös des Konzertes in Gesamthöhe von 2.800 Euro an die drei Empfänger der Spenden übermittelt. Diesmal hatte sich die Brücke in der Region Mittelhessen für die Unterstützung der Jugendarbeit des Diakonischen Werkes in Gießen entschieden.

 

Deren Leiter Holger Claes und Ute Kroll-Naujocks dankten bei der symbolischen Spenden-Übergabe im Wilhelm-Liebknecht-Haus in der Gießener Weststadt den Organisatoren für ihre Unterstützung. Volksbank-Vorstand, Rolf Witezek und die Brücke-Präsidenten, Roger Schmidt und Günther Schmadel, unterstrichen, dass besonders die jungen Erwachsenen durch die soziale Arbeit des Diakonischen Werkes wichtige Impulse und Unterstützung für ihre Ausbildung und Schule und damit für ihr späteres Leben erhalten. In Jugendtreffs und Schülerclubs der Diakonie werden Aktivitäten für Bildung, Freizeit und Ferien mit fachgerechter Betreuung für sozial benachteiligte jungen Menschen angeboten. Demnächst soll  ein Spielmobil für die Kinder angeschafft werden, kündigte Kroll-Naujocks an. Neben dem Diakonischen Werk fließt zum gleichen Teil eine Spende in Höhe von 1.300 Euro an den Jugend- und Studentenaustausch des Verbandes Deutsch-Amerikanischer Clubs (VDAC). Weitere 200 Euro gehen an das Deutsche Rote Kreuz für die Flutopfer auf den Philippinen.

BRÜCKE-Neujahrsempfang: Geometrische Verwandlungen mit Humor

Ehrengast Prof. Beutelspacher – Thema der Neujahrsansprache „Vertrauen“

Beim Neujahrsempfang des Deutsch-Amerikanischen Klubs "Die Brücke" Gießen-Wetzlar faszinierte der Direktor des Mathematikums, Prof. Dr. Dr. h.c. Albrecht Beutelspacher im Hotel Köhler in Gießen die Gäste
Beim Neujahrsempfang des Deutsch-Amerikanischen Klubs „Die Brücke“ Gießen-Wetzlar faszinierte der Direktor des Mathematikums, Prof. Dr. Dr. h.c. Albrecht Beutelspacher im Hotel Köhler in Gießen die Gäste

GIESSEN/MITTELHESSEN (rge/ger/rg), Dass die Wissenschaften der Mathematik mit den Lehren von Phytagoras & Co. durchaus unterhaltsam sind, bewies Prof. Dr. Dr. h.c. Albrecht Beutelspacher am Mittwochabend einmal mehr beim Neujahrsempfang des Deutsch-Amerikanischen Klubs „Die Brücke“ Gießen-Wetzlar. Noch nie waren so viele Gäste zum Brücke-Empfang in das Hotel Köhler gekommen, darunter Gießens Stadtverordnetenvorsteher Egon Fritz (SPD), der FDP-Landtagsabgeordnete Wolfgang Greilich, Wetzlars Stadtrat Amin Moawd (Grüne/Bündnis 90), und CDU-Ortsverbandschef Stefan Görnert gekommen. Insgesamt mehr als 60 Gäste lauschten gebannt dem Direktor des Mathematikums bei seinen Rechendemonstrationen und beobachteten die zauberhaften geometrischen Verwandlungen von Kreisen zum Quadrat und Rechtecken zum Ball. Passend stimmte die Pohlheimer A capella -Männerformation „Fünfklang“ mit Leiter Matthias Hampel musikalisch unter anderem mit „Ein Freund, ein guter Freund“ und „King of the road“ sich passende in dieses Bild eines unterhaltsamen Jahresstarts ein.

 

Brücke-Präsident Roger Schmidt ging in seiner Begrüßung auf die Bedeutung von „Vertrauen“ im friedlichen Zusammenleben von Menschen ein. „Wer heute massenhaft Daten über unbescholtene BürgerInnen sammelt, sie belauscht und abhört, braucht sich nicht zu wundern, über das laut fragende Echo in aller Welt.“ Viel mehr brauche man ein mehr an Vertrauen in unserer Wertegemeinschaft und es gelte die Hand auszustrecken, sagte Schmidt „Nicht hinter jeder Hecke sitzt der Feind.“ Um die Herausforderungen dieser Welt zu überdauern, seien Weitsicht, Klugheit und Sensibilität nötig. Die Brücke ist und bleibe den transatlantischen Beziehungen verpflichtet. Gerade im Jugend- und Studentenaustausch würden Verbindungen geschaffen, die unschätzbares Vertrauen von Menschen und für Menschen schaffen . Shannon Wilson aus den USA besucht in diesem Jahr die Justus-Liebig-Universität. Aus Deutschland gehen bald Carina Tomys und Stephanie Diehl zum Studium in die Vereinigten Staaten. Schmidt bezeichnete die drei jungen Frauen als ausgezeichnete Botschafterinnen ihrer Länder. Und auch die Brücke-Benefizkonzert-Reihe „We are the world“ habe in diesem Jahr wieder einiges für die Gemeinschaft bewegt. So seihen 2.800 Euro für die Jugendarbeit des Diakonischen Werkes Gießen, den transatlantischen Jugend- und Studentenaustausch sowie für für die Flutopfer auf den Philippinnen an das DRK eingespielt worden, die in den kommenden Tagen übergeben werden. 200 Zuschauer, rund 60 Sängerinnen und Sänger, Sponsoren mit der Volksbank Mittelhessen an der Spitze, die Stadt Gießen und die Hilfsorganisationen hätten großes Vertrauen in das Brücke-Engagement gehabt, so Schmidt. „Ich kann heute sagen, wir haben sie nicht enttäuscht.“

 

Das Papier, Kleber und eine Schere reichen, um aus gelben Papierstreifen zunächst zwei Kreise und daraus dann einen quadratischen Rahmen zu kreieren, war dann auch nur einer der wundersamen Vorstellungen von Prof. Beutelspacher bei seinem humorvollen Vortrag. Damit machte er Beste Werbung für das Mathematikum Gießen und die Wissenschaft. Viel Applaus war das Resultat an diesem Abend beim diesjährigen Brücke-Neujahrsempfang für Beutelspacher als auch die fünf Sänger von „Fünfklang“.