Februar-Stammtisch; Gast ist Ingke Günther vom StadtLabor Gießen

Liebe Mitglieder und Freunde der „Brücke“,
ich freue mich, euch heute diese besondere Einladung zum nächsten Stammtisch am Mittwoch, 6. Februar um 19.30 Uhr im Hotel Köhler zukommen zu lassen. Ich erinnere mich, dass viele von euch immer wieder bedauert haben, dass es nirgends einen Platz gibt, wo die US-Geschichte der Amerikaner in Gießen dargestellt wird – zumal sie maßgeblich das Stadtbild mitgeprägt haben. Jetzt werdet ihr Gelegenheit dazu haben mitzuhelfen, die Erinnerung wach zu rütteln. Frau Ingke Günther, die in Gießen auch das Gießkannenmuseum ins Leben gerufen hat und betreut, besucht unseren Stammtisch, um uns das Projekt „Mein Museumsgegenstand“ im Rahmen der Initiative „StadtLabor“ persönlich  vorzustellen.
Hier ist der Aufruf, der dann auch Ende Februar an die Gießener Bevölkerung gerichtet sein wird:
 
Was ist museumswürdig? Was fehlt bislang in der Gießener Sammlung? Haben Sie einen Gegenstand, den Sie gerne im Museum sehen möchten? Erzählen Sie die Geschichte Ihres Gegenstandes und lassen Sie sich mit Ihrem Objekt fotografieren. Mit diesem Aufruf wirbt das Projekt „Mein Museumsgegenstand“ nun schon eine Weile um Teilhabe und konkrete Vorschläge für das künftige Oberhessische Museum – 43 Einreichungen wurden bislang gemacht und sind auf der Seite www.stadtlabor.giessen.de einsehbar.
Für das Foto-Archiv wird derzeit insbesondere die Suche nach Relikten aus der Zeit der US-Armee in Gießen intensiviert (Vorschläge aus anderen Bereichen sind natürlich auch weiter willkommen). Die Epoche der US-Amerikaner in Gießen war prägend für das Alltagsleben und die Identität der Stadt. Seit dem Jahr 2007 ist sie Vergangenheit, aber in den Erinnerungen der Gießener und Gießenerinnen noch sehr präsent. Schließlich waren „die Amerikaner“ prägende Faktoren in vielen Lebenszusammenhängen, haben sichtbare Spuren im Stadtbild hinterlassen und einen wesentlichen Einfluss im kulturellen wie sportlichen Bereich hinterlassen.
Wer hat noch Relikte aus dieser Zeit in seinen privaten Archiven?
Auch Alltagsdinge aus dieser Epoche sind sehr willkommen. Kommen Sie mit Ihrem Gegenstand am 9. März zwischen 15 und 17 Uhr ins Alte Schloss und lassen Sie sich zusammen mit Ihrem Objekt fotografieren. Möglicherweise wird Ihr Gegenstand Teil der 3. Labor[Ausstellung] „Gießen ist…“ Orte und Bewusstsein einer Stadt, die am 22. Mai im Oberhessischen Museum eröffnet wird.

 
Frau Günther wurde kürzlich in der Zeitung vorgestellt und man kann in dem Artikel lesen, wie ambitioniert sie im Team mit ihrem Ehemann ist. Der Link zum Artikel ist hier: https://www.giessener-anzeiger.de/lokales/stadt-giessen/nachrichten-giessen/portrat-der-woche-ingke-gunther-sammelt-schimpfworte-und-leitet-giesskannenmuseum_18437575#
 
Wir freuen uns und hoffen auf rege Beteiligung. Das ist eure Chance, die US-Geschichte Gießens (und Umgebung) ‚vorzuzeigen‘.
Liebe Grüße und bis zum Stammtisch,

eure Petra Bröckmann

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