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Kanzleramtschef Helge Braun würdigte menschliche Brückenbauer in Fernwald 

Kanzleramtschef Helge Braun würdigte menschliche Brückenbauer in Fernwald 

BRÜCKE-Talk mit Kanzleramtschef Prof. Dr. Helge Braun bei INTERKULTUR in Fernwald

Kanzleramtsminister Prof. Dr. Helge Braun traf sich am Montag (22.10.2018) mit Mitgliedern des Deutsch-Amerikanischen Klubs DIE BRÜCKE Gießen-Wetzlar in Fernwald zum transatlantischen Austausch. Im deutschen Hauptquartier der international operierenden Kulturorganisation INTERKULTUR im Steinbacher Gewerbegebiet „Ruhberg“ begrüßten Brücke-Präsident Roger Schmidt gemeinsam mit Interkultur-Präsidenten Günter Titsch den Gast aus der Hauptstadt Berlin vor 30 interessierten Zuhörern. „Die Zeiten haben sich massiv verändert.“ stellte Braun gleich zu Beginn klar. Westbindung und NATO seien nicht mehr selbstverständlich, wie in früheren Jahren. Politiker verändern sich, die Menschen bleiben, führte er aus und würdigte die Bedeutung des internationalen zwischenmenschlichen Austauschs, wie durch DIE BRÜCKE im Jugend- und Studentenaustausch. Schwierige Phasen zu überstehen, sei eine wichtige Aufgabe von Politik und Diplomatie. Einfach Urteile über andere, seien nicht angebracht. Demokratische Entscheidungen in anderen Ländern gelte es zu respektieren. Die deutsche Regierung müsse sich zurzeit täglich auf neue nicht vorhersehbare Ereignisse einstellen, berichtete Braun aus seiner täglichen Arbeit im Kanzleramt. Lösungen sind nicht immer, wie viele Bürger hoffen, schnell zu finden unterstrich Braun weiter und erinnerte an den bevorstehenden Brexit, angedrohten Protektionismus, die Flüchtlinge aus Afrika und den arabischen Ländern aufgrund von Kriegen und Armut sowie Bundeswehreinsätze. Eine besondere Form von Friedenspolitik mit Hilfe der Kultur im Rahmen der Chormusik vermittelt INERKULTUR wurde im weiteren Verlauf gewürdigt. Die international aufgestellten Gastgeber um Titsch stellten beim Brücke-Talk dem Minister ihre weltweiten Chorfestivals vor, darunter auch in den USA. Die Olympiade der Chöre mit den World Choir Games fanden so 2012 in Cincinnati/Ohio statt, erfuhr Braun. Titsch vermittelte auch die Herausforderungen in der Visa-Politik sowie weiteren Hürden im politischen Spannungsfeld, um diese Festivals erfolgreich zu organisieren. Braun konnte erleben, dass nicht nur Amerika sondern unter anderem auch China, Russland und Südafrika zu den Veranstaltungsländern von INTERKULTUR gehören. Brücken bauen zwischen den Menschen, verbindet die beiden Organisationen wie DIE BRÜCKE und INTERKULTUR, sagte Günter Titsch am Ende des Talks. Schmidt bedankte sich am Ende bei Braun für das Kommen und das offene Gespräch und bei Titsch für die Gastfreundschaft. 

Gruppenfoto nach dem BRÜCKE-TALK mit Kanzleramtschef Prof. Dr. Helge Braun bei der Friedensglocke der World Choir Games

Hessische TSG-Regierungsteam-Kandidatin Marlies von der Malsburg bei DIE BRÜCKE

Marlies von der Malsburg (Mitte, 5. von rechts) vom TSG-Regierungsteam war politischer Gast bei DIE BRÜCKE in Gießen

Dieser Tage war die nominierte Kandidatin für das Regierungsteam von Thorsten Schäfer-Gümbel, Marlies von der Malsburg, beim Deutsch-Amerikanischen Klub DIE BRÜCKE Gießen-Wetzlar zu Gast. Die für Europafragen zuständige SPD-Politikerin informierte beim regelmäßigen Stammtisch im Hotel Köhler in Gießen über die aktuellen Entwicklungen aus hessischer, deutscher und europäischer Sicht der transatlantischen Beziehungen. Sie würdigte die fast sieben Jahrzehnte andauernde Arbeit der BRÜCKE-Mitglieder in der Zusammenarbeit mit dem Verband der Deutsch-Amerikanischen Clubs (VDAC) im Jugend- und Studentenaustauschprogramm. Über die jeweilige Administration der Regierungen hinaus, seien die Beziehungen zwischen den Menschen die immerwährenden Eckpfeiler in guten, freundschaftlichen Beziehungen zwischen den Nationen. An diesen völkerverbindenden Werten solle DIE BRÜCKE festhalten.

Deutsch-Amerikaner trafen sich zur zentralen VDAC-Convention in Wetzlar

DIE BRÜCKE Gießen-Wetzlar war Gastgeber für Delegierte aus ganz Deutschland

WETZLAR/GIEßEN (rge/ger/rg) 6.5.2018 – Weltoffen, tolerant und bunt sowie vor allem auch mit viel strahlendem Sonnenschein präsentierte sich Wetzlar am Wochenende den Delegierten und Gästen des Verbandes der Deutsch-Amerikanischer Klubs (VDAC) aus dem ganzen Bundesgebiet und damit von seiner allerbesten Seite. Die haben sich allesamt seit sieben Jahrzehnten der transatlantischen Völkerverständigung verschrieben und waren auf Einladung des heimischen Deutsch-Amerikanischen Klubs DIE BRÜCKE Gießen-Wetzlar in der Domstadt zur 71. Convention (Jahreshauptversammlung) für drei Tage zu Gast.

Oberbürgermeister Manfred Wagner und erster Stadtrat Karlheinz Kräuter konnten mit Isabell Kurz vom Kulturamt die Amerikaner und Deutschen aus 18 Klubs aus allen Teilen Deutschlands, darunter Berlin, Hamburg, Stuttgart und München willkommen heißen. Unter den weiteren Gästen waren auch zahlreiche junge US-Amerikaner, die zurzeit an deutschen Universitäten im Austausch studieren. DIE BRÜCKE unterstützt im Verbund mit dem VDAC seit vielen Jahren den privat finanzierten gegenseitigen Jugend- und Studentenaustausch vor Ort in Mittelhessen. Viele der internationalen Besucher nutzten neben der Tagung die Möglichkeit die Wetzlarer Altstadt im Rahmen einer Stadtbesichtigung auf den Spuren Goethes zu erkunden sowie die Leica Camera-Werke zu besichtigen. Die Gäste zeigten sich allesamt begeistert vom Flair der mittelhessischen Stadt an der Lahn. Am Samstag beim abschließenden Festabend im Hotel Michel unterstrich Oberbürgermeister Wagner, dass die transatlantische Verbindung nicht nur historisch, sondern auch über die Gegenwart hinaus für die Zukunft wichtig für die Menschen ist und bleiben wird. Es freute ihn dabei besonders, zahlreiche junge Amerikaner im persönlichen Gespräch kennen lernen zu dürfen. Die erhielten in Wetzlar nach ihrem hiesigen Studienjahr ihre Urkunden für ihr Deutschland-Jahr von den VDAC-Offiziellen um Präsidentin Sigrid Behnke-Dewath und Studentenbeauftragten Mike Pilewski im Beisein der Stadtoffiziellen überreicht. Unter den Ehrengästen war auch der heimische Bundestagsabgeordnete Hans-Jürgen Irmer als überzeugter Transatlantiker, der eine Grußbotschaft übermittelte. BRÜCKE-Präsident Roger Schmidt dankte der Stadt Wetzlar für die freundliche und großzügige Unterstützung in der Vorbereitung und Durchführung dieses wichtigen transatlantischen VDAC-Treffens.

 

 

„Auf Kurs bleiben für die Menschen“

Deutsch-Amerikanischer Klub DIE BRÜCKE ehrte Mitglieder

DIE BRÜCKE ehrte langjährige Mitglieder bei der Jahreshauptversammlung 2018

GIESSEN/WETZLAR (rge/ger/rg), 10.04.2018 – Beim Deutsch-Amerikanischen Klub DIE BRÜCKE Gießen-Wetzlar konnten in der Jahresmitgliederversammlung die Präsidenten Roger Schmidt und Petra Bröckmann Ehrungen langjähriger Mitglieder vornehmen. So wurden im Hotel Köhler in Gießen Heidrun Kanter für 40 Jahre, Ruth und Dieter Grebe, der Bundestagsabgeordnete Hans-Jürgen Irmer, Walter Ludwig und Ida Wagner für 30 Jahre sowie Regina Adam -teilweise in Abwesenheit- Dank und Anerkennung für ihre Klubtreue ausgesprochen. Im Jahresbericht erinnerte Schmidt an den Höhepunkt des vergangenen Jahres mit dem Brücke-Benefizkonzert „Winter MUSIC Wonderland“ mit Orchester, Chören und Solisten im ausverkauften Forum der Volksbank Mittelhessen in Gießen im Dezember. Eine Spende in Gesamthöhe von 5.000 Euro an die Lebenshilfe Gießen sowie für den transatlantischen Jugend- und Studentenaustausch war das schöne Ergebnis gewesen. Gedankt wurde dafür allen Beteiligten und Unterstützern. Zum Jahresprogramm gehörten zudem der Neujahrsempfang mit Generalmajor Markus Laubenthal und in diesem Jahr mit Astronaut Thomas Reiter. Das festliche Goose-Dinner zu Thanksgiving und ein Sommer-BBQ gehörten ebenso zu gesellschaftlichen Ereignissen mit zahlreichen Gästen bei dem 112 Mitglieder zählenden Klubs. Bei den Stammtischen gab es wieder interessante Gäste, wie beispielsweise Schriftstellerin Jule Heck, Prof. Dr. Ulf Sibelius von PalliativPro oder dem Leiter der Musikschule Wetzlar, Thomas Sander. „Auf Kurs bleiben und auf rauer See immer die Menschen zu sehen auf die es ankommt.“ sagte Schmidt im Blick auf aktuelle Ereignisse in der Welt und die transatlantische Verständigung, für die die Brücke auch in Zukunft einstehen werde. Kerstin Ruppel als Studentenbeauftragte informierte danach über das VDAC-Austauschprogramm für Jugendliche und junge Erwachsene. In diesem Jahr hat die deutsche Studentin Julia Sophie van der Horst das Stipendium für eine US-amerikanische Universität erhalten. Ein amerikanischer Student wird im Sommer wieder in Mittelhessen erwartet. Schatzmeister Fritz Hoßbach konnte von einer guten Kassenlage berichten. Entlastung von der Versammlung gab es auf Vorschlag der Prüfer Nicole Heppner und Jürgen Gemmer einstimmig. Neue Kassenprüfer sind neben Gemmer, Ingrid Kreiling und Martin Zimmermann. Am Ende der Versammlung informierte Schmidt über die bevorstehende Convention (Mitgliederversammlung) des Verbandes der Deutsch-Amerikanischen Klubs (VDAC). Gastgeberstadt ist dann vom 4. bis 6. Mai. 2018 Wetzlar. In Gesprächen ist man bei der Brücke mit deutschen und US-Vertretern aus Wirtschaft, Politik und Universitäten zur Etablierung eines Praktika-Programms für junge Erwachsene, die Erfahrungen in renommierten Unternehmen aus Mittelhessen und jenseits des Atlantiks in den USA sammeln wollen, informierte das für Deutsch-Amerikanische Beziehungen mitverantwortliche Brücke-Vorstandsmitglied Helmut Ott. Weitere Infos über DIE BRÜCKE und ihre Aktivitäten im Internet auf www.dac-bruecke.de.

 

„Rocket Man“ Thomas Reiter nahm Brücke-Gäste mit ins All

GIESSEN – Auf eine Reise ins All zu benachbarten Planeten und fernen Galaxien nahm der diesjährige Ehrengast des Brücke-Neujahrsempfang 2018 , der Astronaut Thomas Reiter, die geladenen Gäste mit. Im Hotel Köhler waren die zahlreich gekommen, um von ihm persönlich zu hören und zu sehen, wie seine Erlebnisse beim Flug und seine langen Aufenthalte in der Raumstationen Euromir und später in der ISS waren. Begrüßt wurde er von den Brücke-Präsidenten Roger Schmidt und Petra Bröckmann. Dabei war auch VDAC-Präsidentin Sigrid Behnke-Dewath. Musik gab es zur Einstimmung vom Gießener Chor  Ton in Ton Lützellinden unter Leitung von Matthias Schulze. 

 

Reiter informierte in seinen Vortrag über die robotische und astronautische Raumfahrt in Europa der ESA.  Reiter dessen  Werdegang nach dem Abitur 1977 in Wetzlar bei der Bundeswehr begann und der über die Luftwaffe sich als Astronaut bei der ESA bewarb, wurde 1992 unter 20.000 Bewerbern als einer der wenigen ausgewählt. 1995 folgte nach viel Training der Start zur Euromir. 2006 unternahm er mit der Raumfähre Discovery eine weitere Reise ins Orbit, diesmal zur neuen ISS-Raumstation. 342 Tage verbrachte er auf den Raumstationen, fast ein ganzes Lebensjahr im All. Spektakulär, sei der Ausblick gewesen, für den er allerdings viel zu wenig Zeit aufgrund der zahlreichen Forschungsaufgaben hatte. Zum Wohle aller Menschen. Stammzellenforschung und Kristallzüchtung in Schwerelosigkeit gehören dazu. Er unternahm auch als erster deutscher Raumfahrer einen Weltraumausstieg. Neugierig waren die Zuhörer auf seinen Ausblick. Gibt es Wasser auf Mond und Mars? Es sei möglich und wird von Wissenschaftlern vermutet, so seine Antwort. Da Methan auf dem Mars gemessen wurde, bestehe die theoretische Möglichkeit, dass es dort Leben gebe. Spannend, weil es dort eigentlich kein Methan geben dürfte. Geologisch oder Biologisch wird dann hoffentlich bald der Nachweis erbracht. Die Reise zum Mond wird von den USA für 2019 wieder geplant und der Mars ist 2022 im Blick. Seltene Erden und weitere Rohstoffe locken unter anderem. Noch gilt es die Technik in den Griff zu bekommen. 

Hier der rund einstündige  Vortrag von Thomas Reiter vom 17. Januar 2018 … 

Traumhaft! Brücke-Benefizkonzert Winter MUSIK Wonderland verzauberte Gäste

Ausverkauftes Forum der Volksbank Mittelhessen in Gießen
Das Blasorchester des Musikzug Holzheim mit Dirigent Alfred Peppmöller beim Winter MUSIC Wonderland (Foto: Stephan Sieber)

POHLHEIM (rg/rge/ger), Es war ein traumhafter Konzertabend in Gießen für die gute Sache von Kindern und Jugendlichen kurz vor Weihnachten. Regional und Transatlantisch. Für das Benefizkonzert Winter MUSIC Wonderland des Deutsch-Amerikanischen Klubs DIE BRÜCKE bildete das farbenfroh illuminierte Forum der Volksbank Mittelhessen dafür die perfekte große Bühne und für drei namhafte Chöre mit Cantamus Gießen (Leiter Axel Pfeiffer), Klangfarben Gießen (Jean Kleeb) und Voice Factory Holzheim (Matthias Hampel), ein klangvolles Blasorchester mit dem Musikzug Holzheim (Alfred Peppmöller) und zwei stimmvolle Sängerinnen mit Aayana Bato und Ingi Fett den passenden  Rahmen. Das alles war von der BRÜCKE für die gute Sache der Kinder- und Jugendarbeit der Lebenshilfe Gießen mit der Inklusion in der Sophie-Scholl-Schule Gießen sowie dem Verband Deutsch-Amerikanischer Klubs (VDAC) bestimmt.

 

Brücke-Präsident Roger Schmidt freute sich so mit Moderatorin und Vize-Präsidentin Petra Bröckmann über ein ausverkauftes Haus im gläsernen Forum. Nach dem instrumentalen Intro „Highland Cathedral“ durch die Orchestermusiker überbrachte Volksbank-Vorstand Dr. Lars Witteck die besten Wünsche an die vielen Besucher. Er würdigte dabei besonders die gerade in diesen Zeiten wichtige Völker verbindende transatlantische Arbeit der Brücke. Seinen Worten folgte auch Schirmherrin, Landrätin Anita Schneider. Die ebenfalls anwesende Aufsichtsratsvorsitzende der Lebenshilfe Gießen Maren Müller-Erichsen informierte die Gäste über die inklusive Arbeit an der Sophie-Scholl-Schule im gemeinsamen Lernen von behinderten und nicht behinderten Schülern. Ganz still wurde es im Forum als die Solistin Aayana Bato den „Little Drummer Boy“ mit dem Trommelschlag eines elfjährigen Musikers intonierte. Dem folgte das „Winter Wonderland“ als amerikanischer Weihnachtsklassiker, bevor die Voice Factory unter anderem den beschwingten „Weihnachtskekseswing“ sowie den choreografierten „Lord of the dance“ präsentierten. Der aktuelle Gewinner des Hessischen Chorwettbewerbs, Cantamus Gießen mit Axel Pfeiffer, setzte weitere, besondere Akzente. Mit dem perfekt intonierten „O magnum mysterium“, dem Spiritual „The Battle of Jericho“ sowie dem bekannte Weihnachtshit „Jingle Bells“ verzauberten sie das Publikum. Diesen einzigartigen Musikwelten stand der Kammerchor Klangfarben Gießen in nichts nach. Ola Gjeilos „Norther Lights“ war einer ihrer Beiträge, zu dem auch das brasilianische Weihnachtslied aus dem Heimatland des Dirigenten Jean Kleeb „Estrela de Natal“ gehörte. Bekannt unter anderem von den „Drei Stimmen“, bildete Ingi Fett im weißen Abendkleid ein weiteres Glanzlicht an diesem Abend. Premiere hatte dabei an ihrer Seite Tochter Lilli. „When christmas comes to town“ aus dem Film „Polarexpress“ und „Santa Claus is coming to town“ verzauberte die Konzertbesucher. Zum Finale stimmten die Sängerinnen und Sänger gemeinsam mit dem 25-köpfigen Orchester und dem Publikum Michael Jacksons Hymne „We are the world“ an . Ein schönes musikalisches Signal für das verbindende der Menschheit über alle Grenzen. Der transatlantische Austausch den die Brücke in der Zusammenarbeit mit dem VDAC betreibt, ist dafür von wichtiger Bedeutung, verdeutlichte Schmidt in seines Dankesworten am Ende. Besonders erwähnte er dabei die zahlreichen Helfer und Unterstützter. So gehörten unter anderem der Präsident der Kulturorganisation INTERKULTUR mit Günter Titsch und INTERKULTUR China, Wang Qin, BILL Event mit Richard Stoiß, BIEBER Marburg mit Sven Bieber, Auto Häuser mit Gerhold Häuser und die Volksbank Mittelhessen mit dem Generalbevollmächtigten Dr. Lars Witteck zu den Unterstützern aus der heimischen Region von Winter MUSIC Wonderland. Weiterer Dank galt der Licher Brauerei, der Bäckerei Künkel, der Blumenwerkstatt hoch2, IVV Weinhandel, RG-BOX Kommunikation, Saarbourg Design und dem Team der Volksbank Mittelhessen.

Mitgliederversammlung: DIE BRÜCKE wählt Beständigkeit

Wachstum bei Mitgliedern – Ehrungen und Vorstandswahlen

GIESSEN/WETZLAR (rg/rge/ger), Mai 2017 –  Alter und neuer Präsident des Deutsch-Amerikanischen Klubs DIE BRÜCKE Gießen-Wetzlar ist Roger Schmidt. Als neue Vizepräsidentin wurde die Gießenerin Petra Bröckmann einstimmig bei den turnusmäßigen Vorstandswahlen während der Jahresmitgliederversammlung im Hotel Köhler in Gießen gewählt. Sie löste damit Günther Schmadel ab, der für dieses Amt nicht mehr zur Verfügung stand. Ihm wurde für 24 Jahre Arbeit im Vorstand mit Geschenk und Urkunde gedankt, genau so wie für den ausscheidenden Berater Martin Zimmermann für 16 Jahre ehrenamtliche Vorstandsarbeit. Ehrungen gab es zudem für zwei langjährige Mitglieder. So wurde der Wetzlarer Herbert Zimmermann für 40 Jahre und Sallie Neubrand für 35 Jahre nachträglich mit Urkunde und Geschenk gewürdigt. Schmidt attestierte der Brücke im 66. Jahr in unruhigen weltpolitischen Zeiten weiter Beständigkeit und Verlässlichkeit, die durch steigende Mitgliederzahlen honoriert würden.

In den Berichten konnte der Klub auf zahlreiche Aktivitäten zurückblicken. Highlights 2016 waren laut Schmidt der etablierte Brücke-Neujahrsempfang mit Staatsminister Dr. Helge Braun, der Besuch im Hauptquartier der US-Army Europe in Wiesbaden beim „Chief of staff“ Brigadegeneral Laubenthal sowie hochrangige Stammtisch-Gäste, wie unter anderem der JLU-Außenpolitik-Experte, Dr. Alexander Reichwein, sowie die Vorsitzende des Innenausschusses des Bundesrates, Prof. Dr. Petra Kolmer. Gesellschaftlich veranstaltete man das Sommer-BBQ, das Thanksgiving-Dinner und war Ausrichter des Internationalen Weihnachtsliedersingens der Partnerschaftsvereine in Wetzlar mit großer Beteiligung. Besichtigungstouren unternahm man beispielsweise in die Unterwelten von Wetzlar, wanderte auf den Spuren der Römer rund um Arnsburg und besuchte den Laubacher „Nachtwächter Heinrich und allerlei Volk“. Studentenbeauftragte Kerstin Ruppel informierte, dass Patric Joseph Ellsworth wieder nach seinen zwei Semestern an der JLU in den USA zurückgekehrt ist. Samantha Rose Serratore von der University of Delaware ist die neue BRÜCKE-Studentin, die sich gut in Gießen eingelebt hat und hervorragend Deutsch spricht. Von deutscher Seite hat Janina Böcher ein VDAC-Stipendium erhalten und ist zum 10-monatigen Studium in den USA. Rechner Fritz Hoßbach informierte über eine gesunden Kassenlage. So konnte der Klub wieder einen vierstelligen Eurobetrag für die Jugendarbeit und den Studentenaustausch zur Verfügung stellen. Erfreulichen Brücke-Zuwachs gegen den allgemeinen Trend gab es nochmal bei den Mitgliederzahlen im Jahr 2016, die damit auf 115 (plus 6) gestiegen sind. Nahezu 800 Gäste konnten bei den 32 Veranstaltungen im Vorjahr begrüßt werden.

Bei den Vorstandswahlen wurde neben den beiden Präsidenten Roger Schmidt und Petra Bröckmann als Schatzmeister Fritz Hoßbach und Studentenbeauftragte Kerstin Ruppel einstimmig wieder gewählt. Schriftführerin ist neu Stefanie Vera Müller sowie als Beisitzerin Gabriele Stephan. Als Ausschussmitglieder wurden Evelyn Schmadel, Volker Stephan, Christiane Jung (alle Social Events), Thomas Leiser, Helmut Ott (beide German-American-Affairs), Herbert Zimmermann (Wetzlar) sowie Günther Schmadel (Berater) von der Versammlung einstimmig ernannt. Kassenprüfer sind Nicole Heppner und Jürgen Gemmer sowie als Ersatz Inge Kreiling. Am Ende der Versammlung kündigte Schmidt die dritte Auflage der Benefizkonzert-Reihe „We are the world“ für das Ende des Jahres an. Als nächste Veranstaltung findet am 25. Juni das beliebte Sommer-BBQ statt.

Kommissar Henneberg, viele Schafe und eine Tote

Die Brücke-Mitglieder Ingrid Kreiling (links) und Gabi Stephan (Mitte) ließen die Wetterauer Krimi-Autorin Jule Heck (rechts) in das Brücke-Gästebuch eintragen.

GIESSEN/WETZLAR (rg), März 2017,
Der Wetterauer Kommissar Henneberg und seine Kollegin Cosima vom K10 in Friedberg hatten es diesmal nicht nur mit allerlei Schafen zu tun, sondern viel mehr mit einem handfesten Mord. Die Autorin Jule Heck war zu einer Lesung ihrer Krimihelden zum Brücke-Stammtisch im März in das Hotel Köhler nach Gießen gekommen. Dabei entführte sie die Zuhörer in die Welt der Kriminalität, das mit zahlreichen bekannten Persönlichkeiten, Orten und Landschaften gespickt war. „Schönes Biest – Tod im Schatten der Burg“ heißt ihr jüngstes Werk, dass sie mitgebracht hatte. Da dabei auch noch der Rauhaardackel Erdmann eine entscheidende Rolle spielte und das noch in unserer nahen Heimat, faszinierte die Brücke-Mitglieder um so mehr. Das spannende Ende mit der Lösung des Falls blieb allerdings offen. Da dürfen die Zuhörer noch selber lesen. Ein Dankeschön ging an die bekannte Autorin Jule Heck aus Münzenberg für diesen spannenden Krimi-Abend. 

„Fakenews schädigen Vertrauen der Gesellschaft“

Chief of Staff“ der US-Army Europe Brigadegeneral Markus T. Laubenthal beim Brücke-Empfang

„Chief of Staff“ der US-Army Europe in Wiesbaden , Markus T. Laubenthal (3.von rechts) mit Brücke-Präsident Roger Schmidt (rechts) und Vizepräsident Günther Schmadel (links) sowie Ehrengäste beim Brücke-Neujahrsempfang 2017

GIESSEN – WETZLAR – MITTELHESSEN (rg) – Es ist lange her, dass hochrangiger militärischer Besuch in Gießen begrüßt werden konnte. Bis zum Abzug der letzten US-GIs im Jahr 2007 beherrschten deutsche und amerikanische Soldaten über viele Jahrzehnte das Straßenbild als Garnisonsstadt. Die Zeiten änderten sich und ändern sich erneut. Mit Brigadegeneral Markus T. Laubenthal war am Mittwochabend mit dem „Chief of Staff“ aus dem Hauptquartier der US-Army Europe in der Wiesbaden einer der führenden deutschen Generäle auf Einladung des Deutsch-Amerikanischen Klubs DIE BRÜCKE Gießen-Wetzlar zu Gast. Laubenthal war der erste deutsche „Chief of Staff“ in den amerikanischen Streitkräften überhaupt an der Seite von US-Generals Ben Hodges. Beim Brücke-Neujahrsempfang im bis auf den letzten Platz gefüllten großen Saal des Hotels Köhler nutzte er seine Rede um die aktuelle sicherheitspolitische Situation in Europa zu beleuchten und für die wichtige Zusammenarbeit innerhalb des nordatlantischen Verteidigungsbündnis zu werben. Das über all dem die Unsicherheiten über den politischen Weg der neuen US-Administration schwebten, war allenthalben auch bei der Begrüßungsrede von Brücke-Präsident Roger Schmidt zu greifen. Alleine der Name des neu gewählten US-Präsidenten fiel kein einziges mal.

 

Prominente Gäste waren zudem zum Brücke-Empfang gekommen, den darunter waren neben dem höchsten Repräsentanten des Hessischen Parlaments, Landtagspräsident Norbert Kartmann und dessen Parteifreund Hans-Jürgen Irmer zudem der Stadtverordnetenvorsteher Egon Fritz und Stadträtin Monika Graulich aus Gießen und aus Wetzlar, Stadtrat Manfred Viand, gekommen. Musikalisch hatten der gemischte Chor Modern Voices unter Leitung von Andreas Stein vom Gesangverein Germania Watzenborn-Steinberg mit eine Potpourri amerikanischer Evergreens die Gäste zu Beginn eingestimmt. Schmidt warnte in seiner Rede vor falschen Propheten und vermeintlichen Heilsbringern, die zur Zeit Konjunktur haben. Zukunft habe Deutschland in der Gemeinschaft der Europäer, damit Freiheit, Frieden und Wohlstand erhalten bleibe. Höhen und Tiefen in den transatlantischen Beziehungen, habe es schon immer gegeben. Die deutschen und amerikanischen Interessen blieben in den großen Zusammenhängen der Geschichte bestehen. Der Brücke-Klub wird weiter klaren Kurs für die transatlantische und Völker verbindende Verständigung in Respekt zum Wohle aller Menschen halten, versprach Schmidt.

Fakenews – gefälschte Nachtrichten“, gerade in sozialen Medien und dabei oft aus russischen Quellen, schädigten das Vertrauen innerhalb unserer westlichen Gesellschaften, warnte Brigadegeneral Markus T. Laubenthal. Die 28.000 in Deutschland stationierten US-Soldaten von ehemals 300.000 leisten aktuell einen umso wichtigeren Beitrag gemeinsam mit der Bundeswehr und den anderen NATO-Verbündeten zur Sicherheit in Europa. Die Propaganda und Desinformation im Internet sowie die Ereignisse in der Ost-Ukraine hätten gezeigt, dass die beschlossene Verstärkung der Abschreckung wichtig sei. Die US-Army Europe (USAREUR) habe aktuell eine Brigade mit 3.500 Soldaten mit 440 Kettenfahrzeugen aus Fort Carson in Colorado für neun Monate über Bremerhaven nach Ostpolen verlegt. Eine logistische Herausforderung, die mit 1.040 Waggons in 37 Zügen bewältigt wurde. Weiteres Gerät folge zur Einlagerung in Depots zur Stärkung der schnellen Einsatzbereitschaft. Besorgte Bürger würden ihn Fragen, ob dieses „Säbelrasseln“ nötig und nicht viel mehr Dialog gefragt sei, so der General. Die Kommunikationskanäle seien offen, allerdings die Gesprächsergebnisse nicht befriedigend, wäre dann die Antwort. Eine angemessene und sichtbare Abschreckung angesichts der russischen Aktionen ist nötig, so der einmütige politische Wille. Die Geschwindigkeit zur Reaktion mit entsprechender Kampfstärke habe sich in den vergangenen Jahren erhöht. Übungen seien notwendig.

Besonders mit der jungen Zivilgesellschaft will man den Dialog nun weiter verstärken. Dafür wurde ein Intern-Programm mit Praktika für Studenten in den US-Streitkräften in Grafenwöhr, Kaiserslautern und Wiesbaden ins Leben gerufen, teilte er mit. Bereits 40 junge Menschen nicht nur aus Deutschland hätten in den letzten 15 Monaten das Angebot in den Bereichen Mediengestaltung, Journalismus, Umwelttechnik und Sprachen genutzt. Unter Telefon 0611 143 537 0401 kann man sich persönlich oder per Mail unter usarmy.wiesbaden.usareur.mbx.praktikum@mail.mil informieren und anmelden, warb er. Für Laubenthal war sein Kommen gleichzeitig der Abschied aus Hessen. In Oldenburg übernimmt er das Kommando der 1. Panzerdivision. Mit Brigadegeneral Kai Rohrscheider wird als sein Nachfolger erneut ein Deutscher als ein Zeichen für Kontinuität der guten deutsch-amerikanischen Beziehungen im USAREUR-Hauptquartier in Wiesbaden gleichberechtigt an der Seite mit dem US-Oberkommandierenden stehen.

 

Römisches Forum und Bronze-Pferdekopffund in Waldgirmes sind Brücke-Stammtischthemen

reiterstatueGIESSEN (rge), 31.10.2016 – In die Zeit des römischen Imperiums vor rund 2.000 Jahren entführt der Leiter der LEGIO Augusta Germanica und Vorstandsmitglied vom Förderverein Römisches Forum Waldgirmes, Herrn Hartmut Krämer, die Gäste beim Stammtisch des Deutsch-Amerikanischen Klubs DIE BRÜCKE Gießen-Wetzlar am Mittwoch, den 2. November 2016. Um 19.30 Uhr wird er im Hochzeitssaal des Hotel Köhler in Gießen, Westanlage 33-35 unter der Überschrift „Waldgirmes, eine römische Stadtgründung in Germanien“ in einem Multimediavortrag über das Zusammenleben von Römern und Germanen in Mittelhessen berichten. Dann gibt es auch vielleicht neue Entwicklungen über den laufenden Streitfall zum epochalen Fund des römischen Bronze-Pferdekopfes in der Lahnauer Gemarkung zu berichten. Interessierte Bürger und Mitglieder sind herzlich eingeladen.